Die Global Media Platform "Teads" hat in Zusammenarbeit mit "Realeyes" eine neue umfassende Erhebung zur Videoinhalten und den direkten Konsumentenreaktionen auf die vermittelten Werbebotschaften durchgeführt. Die Studie namens "Done in 6 seconds" soll einerseits aufzeigen, wie Werbetreibende erfolgreiche Kurzanzeigen produzieren können und außerdem Einsicht in die Trickkiste geben, derer man sich bedienen sollte wenn man TV Werbespots ins Digitale transformiert. Dafür wurden 166 Sechs-Sekunden-Spots analysiert, um herauszufinden, wie diese Videoinhalte bei Konsumenten ankommen.
Emotionale Werbespots wirken zu 75 Prozent umsatzsteigernd
Die emotionale Wirkung von Werbespots hängt laut Studie in 75 Prozent der Fälle mit gesteigertem Umsatz zusammen. Werbevideos mit einer Länge von sechs Sekunden schaffen es häufig nicht, in dieser kurzen Zeit eine Geschichte zu erzählen, was ein wesentlicher Faktor für den Aufbau einer emotionalen Verbindung ist. Jene Spots auf Mobilgeräten, denen dies gelungen ist, erzielten einen deutlich besseren Score.
Sorin Patilinet, Director of Center of Expertise for Marketing Communications bei Mars, zufolge ist das Sechs-Sekunden-Format eine große Herausforderung für Werbevermarkter, die überwunden werden muss: "Die explosionsartige Vermehrung von kurzweiligen Inhalten durch das Aufkommen von Mobilgeräten und die damit einhergehende Verringerung der Aufmerksamkeitspanne von Konsumenten haben die Spielregeln grundlegend verändert. Wir müssen lernen, die Geschichte von Marken in kurzen Formaten zu erzählen und uns auf nochmal kürzere Formate in der nahen Zukunft einstellen", erläutert Patilinet. Die Ausgaben für Videowerbung auf Mobilgeräten stiegen 2018 um 145 Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar. Folglich war es noch nie wichtiger als heute, dass diese Werbemittel für Marken auch effektiv sind.
Kürzere Werbespots beeinflussen emotionale Bindungen
Zu den zentralen Erkenntissen der aktuellen Teads-Studie gehört allen voran, dass sechs Sekunden lange Werbevideos im Vergleich zu längeren Formaten nur schwer eine Geschichte erzählen und Emotionen anregen können. Weiters raten die Ergebnisse, dass umfunktionierte TV-Spots aus den wirkungsvollsten Szenen des Fernsehspots bestehen sollten, die im Rahmen einer Vorerprobung festgestellt werden. Ist die Geschichte zu komplex oder braucht der Witz viel Vorlauf, sollte der Werbefilm nicht gekürzt werden oder mithilfe eines entsprechenden Anzeigeformats aufbereitet werden, um den Betrachter nicht zu verwirren.
Aktionsaufrufe sind unverzichtbar, doch nur 16 Prozent der getesteten Videos nutzten dieses Tool. "Jetzt wo wir überwiegend Mobilgeräte verwenden, reichen TV-Spots mit 30 Sekunden Laufzeit nicht mehr aus, um ein ansprechendes Werbevideo auf dem kleinen Screen zu präsentieren. Es genügt allerdings nicht, die Spots einfach zu kürzen, wenn dadurch die emotionale Komponente verloren geht. Mit Teads Creative Lab wollen wir Marken und Werbetreibenden dabei helfen, die Leistung ihrer Werbemittel zu messen und ihnen Technologie zur Adaption selbiger auf den kleinen Bildschirm zur Verfügung stellen", so Caroline Hugonenc, Global VP Research and Insights bei Teads, dazu.
Die Studienergebnisse im Detail stehen für Sie hier zum Download bereit.(red)
www.teads.tv
www.realeyesit.com