Donald Trump googelt sich selbst und ist nicht erfreut

US-Präsident wirft Suchmaschinenkonzern Manipulation vor.

Wer googelt nicht ab und zu seinen eigenen Namen, um zu wissen, was man alles über sich im Internet findet? Auch US-Präsident Donald Trump ist dem sogenannten "Egosurfing" erlegen, ist jedoch mit den Ergebnissen, die die Suchmaschine über ihn ausspuckt, überhaupt nicht zufrieden. Er und andere Konservative kämen bei den Google-Suchergebnissen viel zu schlecht weg, ist Trump überzeugt.

"Google Suchergebnisse für 'Trump News' zeigen nur die Berichte von Fake News Medien. Anders gesagt: Sie haben es manipuliert, für mich und andere, so dass fast alle Geschichten und Nachrichten schlecht sind (…)", beschwert sich der US-Präsident in einem Tweet. Zehn Minuten später legte er nach: "(…) Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht. Das ist eine sehr ernste Situation – wird in Angriff genommen werden!"

Kommenden Mittwoch wird es im US-Senat eine Anhörung von Spitzenvertretern von Google, Facebook und Twitter geben. Dabei will man den Manipulationsversuchen via Social Media der US-Wahlen durch Russland auf den Grund gehen. Der Informationsdienst Axios vermutet, dass der US-Präsident mit seinem Angriff auf Google den Fokus der Anhörung darauf lenken möchte, dass er ein Opfer sozialer Medien sei. (as)

www.google.at

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