Red Bull ist geil und im Burgenland arbeiten macht unglücklich

expressis verbis – ein Kommentar von Rafael Budka

Red Bull ist der beliebteste Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschafter in Österreich und Burgenland ist Schlusslicht im "Happiness Score". Diese Erkenntnisse gehen aus aktuellen Umfragen hervor, wenn man diesen Glauben schenken darf.

Beim "Trendence Absolventenbarometer 2018" haben 14.000 Studierende von 34 Hochschulen in ganz Österreich über ihre Wunscharbeitgeber abgestimmt. Wichtig sind den Studenten guter Führungsstil und eine optimale Arbeitsumgebung, flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten sowie Weiterbildungsangebote. Ein Job im Mateschitz-Imperium wäre also megageil und obercool wie die WU-Absolventen es ausdrücken würden. Google belegt übrigens bei den Studierenden technischer Fächer Platz 1 im Ranking. Spätestens seit ich diesen urlustigen Film Prakti.com gesehen habe wäre dies auch mein absoluter Wunscharbeitgeber.

Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.com hat da weil analysiert, in welchen Bundesländern Österreichs die Mitarbeiter am glücklichsten sind. Die Daten zeigen recht deutliche regionale Differenzen. Westösterreicher sind am zufriedensten in ihren Jobs, während Mitarbeiter in Wien weniger zufrieden sind und das Burgenland abgeschlagenes Schlusslicht ist. Wirklich? Das schöne Burgenland? Schwer vorzustellen, die haben ja viel Sonne, super Wein, traumhafte Seen. Zählt das alles nix. Ok die vielen Gelsen brauch ich nicht aber habe ich schon erwähnt das die einen großartigen Wein haben… Die allerglücklichsten Mitarbeiter Österreichs arbeiten übrigens ganz im Westen  - in Vorarlberg. Stellen Sie sich jetzt mal vor wenn der Didi Mateschitz mit Red Bull einen Vorarlberger Fußballverein übernimmt und diesen nach 30 Jahren erfolgreich in die Champions League führt – das würde dann vermutlich der beliebteste Arbeitgeber auf der ganzen Welt sein. Träumen darf man ja…



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