Maserati setzt Edel-Modelle unter Strom

Ferrari hilft mit: Mehr Leistung bei Plug-in-Hybriden und Stopp für Diesel.


Die Fiat Luxus-Tochter Maserati hat sich kürzlich dazu entschlossen, auf den Elektro-Trend aufzuspringen: Die ehemalige Konzernschwester Ferrari soll  Medienberichten zufolge die passende Technik dafür liefern. Nach zwei Chefwechsel beim italienischen Nobel-Hersteller hat sich Maserati dazu entschieden, seine Strategie zu ändern. Die Geschäftsführung rund um Tim Kuniskis, Chef der Marken Alfa Romeo und Maserati, will in Zukunft ebenfalls E-Autos auf den Markt bringen: Berichten zufolge sind für die kommenden Jahre acht Plug-in-Hybride sowie vier batterieelektrische Modelle in Planung. Dabei soll neben einem neuen SUV das gesamte Angebot auch vollelektrisch angeboten werden, technologische Unterstützung für das Vorhaben kommt vom Edelmarken-Kollegen Ferrari.

Diesel-Motoren werden eliminiert

Die E-Motoren sollen künftig die Benziner-Palette ergänzen, Diesel-Modelle wird es bald gar keine mehr geben: Mit seinem neuen Angebot will Maserati vor allem in für Verbrennungsmotoren gesperrten Innenstädten für Mobilität sorgen. Bei den vollelektrischen Exemplaren setzt Maserati auf 800-Volt-Technik, hohe Reichweiten und schnelle Ladezeiten um seine Kunden zu überzeugen.  

Konzernchef Sergio Marchionne reagiert damit auf künftige Abgas- und Verbrauchsregelungen, darüber hinaus will man so den jährlichen Absatz auf 100.000 Einheiten innerhalb der nächsten vier Jahre steigern. Dafür wird der sportliche Gran Turismo durch den Alfieri ersetzt, der eine direkte Antwort auf den Elektro-Konkurrenten von Tesla sein soll. Weiter werden auch die Limousinen Ghibli und Quattroporte sowie der SUV Levante neu überarbeitet.

Dabei soll sich die Leistung um mehr als 50 Prozent erhöhen: Zusammen sorgen drei neue Motoren für den Vortrieb und für den Allradantrieb beim neuen Levante, Quattroporte und Alfieri.  Letzterer schafft laut Studie deutlich über 300 km in der Stunde und kommt in weniger als drei Sekunden auf 100 km/h.

Außerdem sollen alle neuen Maseratis voll vernetzt und zu autonomen Fahren auf Level 3  fähig sein. (red)

www.maserati.com

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