Reaktion auf Satire: „Moschee am Karlsplatz“ soll „gesprengt“ werden

Fremdenfeinde nehmen „Tagespresse“-Artikel über Karlskirche für bare Münze.

Als der Architekt Johann Bernhard Fischer die Karlskirche auf dem Wiener Karlsplatz vor rund 200 Jahren plante und baute, soll er sich an der Hagia Sophia und der Süleymaniye-Moschee in Istanbul orientiert haben. Das beliebte Satireportal Die Tagespresse hat die äußerliche Ähnlichkeit der Karlskirche mit einer Moschee während des Wien-Wahlkampfs zum Anlass genommen, um einen Beitrag mit dem Titel „Strache will Moschee am Wiener Karlsplatz abreißen“ zu veröffentlichen.

Jetzt, fünf Monate nach der ursprünglichen Veröffentlichung, entdecken plötzlich fremdenfeindliche Gruppen auf Facebook den Beitrag und nehmen ihn für bare Münze. So wird der Artikel in Facebook-Gruppen wie „Unsere Heimat, unsere Werte" oder „Asylmissbrauch STOP St. Pölten" geteilt und kommentiert. Ein Nutzer fordert etwa die „Sprengung!!" während ein anderer die angebliche Moschee „niederbrennen", will „so wie sie es mit unseren Kirchen machen". (as)

www.dietagespresse.com

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