Fotos aus dem Wiener Stadtpark
Über 150.000 Gäste sorgen für neuen Besucherrekord beim Genuss-Festival

Über 100 zertifizierte Manufakturen und Betriebe verwandelten die Wiener Innenstadt drei Tage lang in ein Zentrum für regionale Spezialitäten. Das enorme Publikumsinteresse habe deutlich gezeigt, wie hoch geprüfte Herkunft und handwerkliche Vielfalt aktuell im Kurs stünden.

Immer mehr Menschen setzen auf regionale Herkunft und handwerkliche Erzeugung. Zu sehen war dies unter anderem am vergangenen Wochenende, vom 8. bis zum 10. Mai, im Wiener Stadtpark, wo über 100 landwirtschaftliche Betriebe und Manufakturen aus ganz Österreich im Rahmen des Genuss-Festivals zusammenkamen, das von der ARGE Netzwerk Kulinarik gemeinsam mit der Stadt Wien veranstaltet wurde. 

Bestmarke bei Besucher:innen 

Das Festival erfreute sich heuer eines Besucherrekords, denn über 150.000 Menschen nutzten die Chance, um Spezialitäten aus allen Bundesländern zu entdecken. Dabei trugen alle über 100 teilnehmenden Betriebe das staatlich anerkannte Gütesiegel AMA Genuss Region. "Das große Interesse zeigt, dass geprüfte Qualität und nachvollziehbare Herkunft bei Lebensmitteln für Konsumentinnen und Konsumenten immer wichtiger werden", zeigte sich Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing, überzeugt. Laut ihr schaffe das Genuss-Festival eine einzigartige Möglichkeit, direkt mit den ausstellenden Betrieben ins Gespräch zu kommen und Spezialitäten quer durchs Land zu verkosten – "und das bei einem Spaziergang durch den Wiener Stadtpark". 

Bekenntnis zu Handwerk und regionaler Wertschöpfung

Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, betonte, dass die zertifizierten AMA-Genuss-Region-Betriebe für großes handwerkliches Engagement, hohe Qualität und regionale Wertschöpfung stünden. Wer bewusst zu regionalen Produkten mit dem Gütesiegel AMA Genuss Region greife, zeige damit auch Wertschätzung gegenüber jenen Menschen, die täglich mit viel Einsatz unsere Lebensmittel produzieren und verarbeiten.

Auch Markus Hillebrand, Obmann des Netzwerks Kulinarik, blickte positiv auf das Event: "Das Genuss-Festival hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für Produzentinnen und Produzenten, Gastronomie sowie Konsumentinnen und Konsumenten etabliert. Die persönliche Begegnung, das vielfältige kulinarische Angebot und das besondere Ambiente im Wiener Stadtpark machen die Veranstaltung jedes Jahr zu etwas Besonderem."

Kulinarische Vielfalt und interaktive Erlebniswelten

Das Festival bot den Gästen eine Entdeckungsreise durch vier verschiedene Themenbereiche: "Wald und Wiese", "Erde", "Wasser" sowie "Spezialitäten". Das Programm reichte vom direkten Einkauf über Verkostungen bis zu interaktiven Mitmach-Aktionen. Das kulinarische Spektrum umfasste dabei nicht nur Klassiker wie Fleisch, Käse, Fisch, Brot und Öle, sondern überraschte auch mit außergewöhnlichen Innovationen wie Wiener Schnecken, Alpenkaviar, Weinviertler Erdnüssen oder regionalem Sushi. Um die Regionalität für alle Altersgruppen greifbar zu machen, ergänzten Stationen zum Getreidemahlen, Lebkuchenverzieren und eine Bio-Erlebniswelt das Angebot.

Regionalität im Fokus

Im Mittelpunkt des Festivals stand demnach unter anderem die nachvollziehbare Herkunft. Rund 4.000 Betriebe tragen mittlerweile das AMA Genuss Region Gütesiegel – darunter etwa 1.300 Gastronomiebetriebe. 

"Immer mehr Gäste möchten auch beim Besuch im Restaurant oder Wirtshaus wissen, woher die Zutaten auf ihrem Teller stammen. Gastronomiebetriebe mit dem Gütesiegel AMA Genuss Region gehen hier noch einen Schritt weiter: Sie setzen freiwillig auf Herkunftskennzeichnung, lassen sich unabhängig kontrollieren und stehen zugleich für regionale Qualität. Diese Transparenz schafft Vertrauen und macht für Konsument:innen sichtbar, woher die Lebensmittel kommen", so Mutenthaler-Sipek abschließend.

Einen Eindruck vom Genuss-Festival können Sie sich mittels Galerie verschaffen.

www.festival.genussregionen.at

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