Hunderte Millionen eingesammelt
Security-Firma von Sebastian Kurz ist jetzt drei Milliarden Dollar wert

Das vom Ex-Kanzler mitgegründete KI- und Cybersicherheitsunternehmen Dream hat erneut eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen. Damit zählt nun auch Kurz zum elitären Kreis der Superreichen.

Im April 2025 eröffnete das von Sebastian Kurz mitgegründete KI- und Cybersicherheitsunternehmen Dream seinen Wiener Standort (LEADERSNET berichtete). Laut dem Ex-Kanzler soll die Bundeshauptstadt neben Tel Aviv und Abu Dhabi eine wichtige Rolle bei der internationalen Expansion spielen. Nun hat das Unternehmen eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Mehr als 260 Millionen Dollar eingesammelt

Dream hat nach eigenen Angaben mehr als 260 Millionen US-Dollar von Investoren erhalten. Dadurch steigt die Bewertung des Unternehmens auf drei Milliarden Dollar. Auf LinkedIn wurde passend dazu eine kurze Videoanimation veröffentlicht (siehe unten).

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich unter anderem Bicycle Capital, Group11, Bain Capital, die von James Rothschild mitgegründete Investmentgesellschaft Tru Arrow Partners sowie der Venture-Capital-Geber Antler. Bereits im Vorjahr hatte Bain Capital, das vom früheren US-Politiker Mitt Romney mitgegründet wurde, 100 Millionen Dollar in Dream investiert.

Fokus auf Staaten und kritische Infrastruktur

Das Unternehmen entwickelt KI- und Cybersicherheitslösungen für Staaten und Betreiber kritischer Infrastruktur. Zu den Kund:innen zählen laut Dream Organisationen aus Europa, Südostasien und dem Nahen Osten, darunter Banken, Telekommunikationsunternehmen sowie Öl- und Gaskonzerne.

"Die entscheidende Frage für Staaten ist nicht mehr, ob sie Künstliche Intelligenz einsetzen werden, sondern ob sie diese auch besitzen, betreiben und vollständig kontrollieren", erklärte Sebastian Kurz. Andernfalls würden sich Staaten in eine kritische Abhängigkeit von anderen Ländern begeben.

Auch CEO Shalev Hulio betonte die Bedeutung technologischer Souveränität. Wer die Kontrolle über seine KI verliere, verliere langfristig auch einen Teil seiner staatlichen Souveränität.

Anteil von Kurz gewinnt an Wert

Dream wurde 2023 von Sebastian Kurz, Shalev Hulio und KI-Experte Gil Dolev gegründet. Hulio war zuvor Mitgründer der NSO Group, die die international umstrittene Spionagesoftware Pegasus entwickelt hatte.

Nach früheren Angaben hält Sebastian Kurz rund 15 Prozent an Dream. Auf Basis der aktuellen Unternehmensbewertung entspräche dies rechnerisch einem Anteil von rund 450 Millionen US-Dollar. Damit zählt nun auch der Ex-Kanzler zum elitären Kreis der Superreichen. Eigenen Angaben zufolge beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 350 Mitarbeiter:innen.

www.skmanagement.eu/dream-security

www.dreamgroup.com

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