Fotos & Video der 20. FMVÖ-Recommender-Gala
"Finanz-Oscars" an die vertrauensvollsten Banken und Versicherungen verliehen

Das 20-jährige Jubiläum des FMVÖ-Recommender-Awards verdeutlichte, dass die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kund:innen der entscheidende Maßstab für nachhaltigen Geschäftserfolg bleibt. LEADERSNET.tv holte im Rahmen der großen Preisverleihungsgala die Initiatoren, Branchenprofis und Preisträger:innen vor die Kamera.

Am 6. Mai feierte der Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) im feierlichen Rahmen der Österreichischen Nationalbibliothek das 20-jährige Bestehen des FMVÖ-Recommender-Awards. Unter dem Motto "Wert der Finanzkompetenz" blickte die Branche auf zwei Jahrzehnte zurück, in denen die Kundenorientierung als zentraler Erfolgsfaktor etabliert wurde. Moderiert wurde die Jubiläumsgala von Paul Leitenmüller, CEO Opinion Leaders Network, und Sigrid Spörk.

In seiner Eröffnungsrede betonte FMVÖ-Präsident Erich Mayer, dass die heimischen Institute den Award von Beginn an als wesentlichen Maßstab anerkannt hätten. "Die Bewertungen durch 8.000 Kund:innen geben ein authentisches Bild darüber, wie empfehlenswert Banken und Versicherungen aus Sicht ihrer Kund:innen sind", so Mayer. Man habe erfolgreich dazu beigetragen, dass die Orientierung an den Bedürfnissen der Klientel zu einem essenziellen Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg avanciert sei.

Leichte Zuwächse bei der Weiterempfehlungsbereitschaft

Die Datengrundlage bildet eine Erhebung des Instituts Telemark Marketing unter 8.000 Befragten, wobei der Net Promoter Score (NPS) als Kennzahl fungiert. Studienleiter und FMVÖ-Vorstandsmitglied Robert Sobotka hielt fest, dass die durchschnittliche Weiterempfehlungsbereitschaft im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen sei – bei Banken von 18,4 Prozent auf 19,6 Prozent und bei Versicherungen von 18,2 Prozent auf 18,6 Prozent. Dennoch verzeichnete das Jubiläumsjahr mit 31 vergebenen Gütesiegeln einen neuen Höchststand. Vor allem im Bankensektor seien zahlreiche exzellente Bewertungen erzielt worden, während bei den Versicherungen lediglich zwei Institute die NPS-Schwelle von 30 Prozent überschritten hätten.

Die Preisträger im Überblick

In den Hauptkategorien bestätigten etablierte Institute ihre Position. Die Erste Bank siegte erneut in der Kategorie "Großbanken", während die GRAWE den Spitzenplatz bei den bundesweiten Versicherungen verteidigte. Als Aufsteiger des Jahres profilierte sich die ARAG, die mit einem NPS-Zuwachs von 27 Prozent sowohl den Sonderpreis als auch den Sieg in der Sparte "Direkt- und Spezialversicherungen" errang.

Weitere Kategoriesiege gingen an die Hypo NOE Landesbank (Überregionale Banken), die Volksbank Salzburg (Regionalbanken) sowie die Vorarlberger Landes-Versicherung (Landesversicherungen). Sonderpreise für herausragende Beratung und Serviceleistungen gingen unter anderem an die Raiffeisenlandesbank Steiermark, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Wiener Städtische sowie die Zürich Versicherung.

Finanzwissen als Fundament

Die Keynote von Bettina Fuhrmann (WU Wien) thematisierte die Bedeutung der Finanzbildung. Sie führte aus, dass Finanzwissen den Kern der Finanzkompetenz bilde und ein höheres Wissensniveau unmittelbar mit gesteigertem finanziellen Wohlbefinden korreliere. "Wissen allein macht aber noch nicht kompetent – es braucht (Lern-)Erfahrungen, die das Selbstvertrauen stärken, dass man das Wissen auch erfolgreich umsetzen kann", konstatierte die Expertin.

Zukunftsperspektiven und digitale Erfahrung

Branchenexperten diskutierten zudem über die Anforderungen der nächsten Generation. Klaus Hermetschläger und Andreas Weiss (Accenture) analysierten die Erwartungshaltung der Gen Z, während Gregor Bierent (New Frontier Innova) unterstrich, dass Spitzenplätze im NPS heute eine "durchgängig starke digitale Erfahrung" und echte Personalisierung voraussetzten. Jochen Schneeberger (willhaben) identifizierte Vertrauen und Relevanz als die entscheidenden Währungen im modernen Finanzmarketing.

Abschließend unterstrich Kurier-Herausgeberin Martina Salomon die Bedeutung der Branche für den Standort. Sie äußerte den Wunsch, dass die Politik den Finanzmarkt verstärkt als Partner begreife und dessen regulatorische Rahmenbedingungen, etwa im Bereich der Pensionskassen, zukunftsorientiert gestalte.

Unsere Interviewpartner:innen

Neben Erich Mayer und Robert Sobotka holte LEADERSNET.tv noch Sonja Brandtmayer, Generaldirektor-Stellvertreterin Wiener Städtische, Martina Salomon, Herausgeberin Kurier, Claudia Dienst, Kundendienst Volksbank Wien, Waltraud Perndorfer, Privatbank der Raiffeisenlandesbank OÖ, Reinhard Pohn, Vorstand für Vertrieb und Marketing Generali Versicherung AG, Mathias Bösch, Marketing / Produktmanagement Vorarlberger Landesversicherung, Monika Cisar-Leibetseder, Generaldirektorin der Volksbank Steiermark, Catherine Hohenegger, Österreichische Hotel- und Tourismusbank (OeHT), Rainer Stelzer, Vorstandsmitglied Raiffeisen Landesbank Steiermark, Martin Bohonnek, Geschäftsführer Österreichische Krebshilfe Wien, Isabella Sailer, Head of Risk Management Porsche Bank, Georg Schneider, Mitglied Vorstand Grazer Wechselseitige Versicherung, Jürgen Krenn, Head of Financial Sales Crif, Klaus Kotek, Gründungsmitglied FMVÖ-Recommender-Award, Josef Redl, Gründungsmitglied FMVÖ-Recommender-Award, Stefan Jauk, Generaldirektor Niederösterreichische Versicherung AG, Kurt Tschemernjak, Kärntner Landesversicherung auf Gegenseitigkeit, Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender VAV Versicherungs-AG, Jochen Schneeberger, Head of Digital Advertising willhaben, und Désirée Marie Holjevac, Bereichsleitung Retail Vertrieb Erste Bank Österreich, vor die Kamera.

Eindrücke finden Sie zudem in den Galerien hier und hier.

www.fmvö.at

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