ImmoScout24-Umfrage
Wohneigentum bleibt oft Familiensache

| Redaktion 
| 09.04.2026

Eine aktuelle ImmoScout24-Studie zeigt, wie stark Erbschaften und familiäre Unterstützung beim Immobilienerwerb eine Rolle spielen und dass diese Entwicklung auch künftig an Bedeutung gewinnt.

Eine aktuelle Trendstudie von ImmoScout24.at unter 1.000 Befragten (siehe Infobox) zeigt, dass etwas mehr als die Hälfte der Menschen in Österreich (55 %) im Eigentum lebt. Allerdings basiert dieses Eigentum vielfach nicht ausschließlich auf eigener finanzieller Leistung. In zahlreichen Fällen stammen Immobilien aus Erbschaften oder Schenkungen oder wurden mit Unterstützung der Familie erworben.

Erbschaften und Schenkungen weitverbreitet

Jede:r Dritte, der:die in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung lebt, hat diese Immobilie geerbt (28 %) oder geschenkt bekommen (8 %). Rund die Hälfte der Befragten (51 %) hat ihre Immobilie selbst gekauft.

Doch auch unter den Käufer:innen spielte familiäre Unterstützung häufig eine Rolle. 40 Prozent dieser Gruppe konnten auf finanzielle Hilfe zurückgreifen. Die Höhe dieser Unterstützung fällt unterschiedlich aus: In etwa der Hälfte der Fälle lag sie zwischen zehn und 30 Prozent der Gesamtkosten, während rund ein Viertel Zuschüsse von über 30 Prozent erhielt.

Erben bleibt ein zentraler Faktor

Die Bedeutung von Erbschaften für den Immobilienerwerb dürfte künftig weiter bestehen. 35 Prozent der Österreicher:innen erwarten, eine Immobilie zu erben. Dabei rechnen 22 Prozent mit dem vollständigen Erhalt eines Hauses oder einer Wohnung, während 13 Prozent davon ausgehen, einen Anteil zu übernehmen.

Besonders ausgeprägt ist diese Erwartung bei jungen Menschen: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen geht etwa jede zweite Person davon aus, künftig eine Immobilie zu erben.

Weitergabe von Wohnraum hat hohen Stellenwert

Parallel dazu zeigt die Studie, dass die Weitergabe von Wohnraum innerhalb der Familie für viele Menschen von großer Bedeutung ist. Zwei Drittel der Befragten halten es für wichtig, ihren Nachkommen Eigentum zu hinterlassen. Nur rund ein Viertel teilt diese Ansicht nicht. Unter Eigentümer:innen ist die Zustimmung besonders hoch: 72 Prozent von ihnen sprechen sich dafür aus, Wohnraum an die nächste Generation weiterzugeben.

www.immobilienscout24.at

Über die Studie

Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für ImmoScout24 1.000 Österreicher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt. 

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

Über die Studie

Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für ImmoScout24 1.000 Österreicher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt. 

leadersnet.TV