Während 1926 in den Garagen Stuttgarts die frisch fusionierte Marke Mercedes-Benz ihre ersten Runden drehte und die Wiener:innen am Rosenhügel andächtig den ersten Klängen des neuen Massenmediums Radio lauschten, war der Österreichische Schilling noch so glänzend neu, dass man ihn kaum auszugeben wagte. Inmitten dieser Ära technischer und wirtschaftlicher Errungenschaften wurde in einer ganz anderen Wiener Institution eine Entscheidung für die Ewigkeit getroffen. Denn während sich die Welt unzählige Male Kopf stellte, Moden kamen und gingen und sich das Stadtbild Wiens weiterentwickelte, blieb eine Konstante unberührt: die Partnerschaft zwischen Budweiser Budvar und dem Schweizerhaus, die heuer ihr 100. Jubiläum feiert.
Exklusive Festwoche
In diesem Jahr jährt sich die erste Ausschank von Budweiser Budvar im Schweizerhaus, das kürzlich in die Saison startete (LEADERSNET berichtete), also zum 100. Mal – ein Meilenstein, den die Familie Kolarik gemeinsam mit ihren Gästen gebührend zelebrieren möchte. Und zwar mit einer Festwoche vom 13. bis 19. April 2026, in der das Traditionslokal ganz im Zeichen des runden Jubiläums steht.
Zelebriert wird die Partnerschaft unter anderem durch einen unveränderten Preis für das Krügerl Budweiser Budvar, das somit auch in der dritten Saison in Folge 5,90 Euro kostet, sowie mit einem eigens für diesen Anlass eingebrautes Jubiläumsbier aus der Brauerei Budweis, das während dieser Zeit frisch vom Fass ausgeschenkt wird. Zudem hält die Familie Kolarik für Sammler:innen ein besonderes Schmankerl bereit, denn das Sonderbier wird auch in einer limitierten 0,75-Liter-Geschenkflasche erhältlich sein.
"Beständigkeit ist ein Kernwert unseres Hauses. Dass wir den Preis trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen stabil halten können, ist unser Dankeschön an die Wiener:innen für 100 Jahre Treue", so Karl Hans Kolarik, der heuer seinen 80. Geburtstag feierte (LEADERSNET berichtete).
Ein Sonderbier zum gemeinsamen Jubiläum
Das limitierte Jubiläumsbier basiert auf der bewährten Rezeptur des Budweiser Budvar Original Lager, wurde jedoch durch spezifische handwerkliche Kniffe sensorisch veredelt. Durch den Einsatz frisch geernteter Dolden des Saazer Aromahopfens etwa entfaltet sich laut Brauerei ein deutlich intensiveres, floral-würziges Bouquet als beim klassischen Sud. Der bewusste Verzicht auf die Filtration bewahre zudem die natürliche Textur und verleihe dem Körper eine Komplexität sowie ein samtiges Mundgefühl. Darüber hinaus sorge die außergewöhnlich lange Reifezeit von fünfeinhalb Monaten im Lagerkeller für eine harmonische Einbindung der Aromen und einen exzellenten Abgang.
Im Glas präsentiert sich das Bier in einem satten Goldton mit dezenter, natürlicher Trübung und stabiler Schaumkrone. Es sei gerade das ausgewogene Zusammenspiel von malziger Süße und der ausgleichenden Bitterkeit, sowie des anhaltenden Aromas von Saazer Doldenhopfen, die das limitierte Bier auszeichnen.
Weiteres Jubiläumsprogramm
Obendrein findet in den Monaten April bis Juni 2026 ein Jubiläums-Gewinnspiel statt, bei dem es zahlreiche Preise zu gewinnen gibt – darunter Kurzurlaub-Wochenenden in der Bundeshauptstadt inklusive Besuch im Schweizerhaus, Genuss-Gutscheine oder auch limitierte Jubiläums-Flaschen. Die Teilnahme ist über die App von Budweiser Budvar möglich.
Für Mai 2026 sind dann weitere Programmpunkte geplant – etwa ein Jubiläums-Frühschoppen, der den Prater Frühling musikalisch und kulinarisch einläuten wird.
Wie das Budweiser Budvar ins Schweizerhaus kam
Die Verbindung zwischen dem Wiener Schweizerhaus und Budweiser Budvar basiert auf einer Familiengeschichte der Kolariks, die von Mut und einem kleinen Geheimnis zwischen Vater und Sohn geprägt ist. Dass heute das böhmische Lager im Prater ausgeschenkt wird, ist letztlich einer ehrlichen Aussprache nach einer anfänglichen Flunkerei zu verdanken. Dabei war die Vorliebe für böhmisches Bier im Schweizerhaus schon immer vorhanden. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs floss hier jedoch traditionell Pilsner Urquell. Erst die wirtschaftliche Not der Nachkriegszeit und ein Wandel im Geschmack der Gäste – weg von der starken Hopfenbittere hin zu süffigeren Bieren – führten zum Wechsel.
In dieser Krisenzeit war es schließlich der Fleischhauer Johann Kolarik, der seinen Sohn Karl im Alter von 20 Jahren dazu ermutigte, den Betrieb zu übernehmen. Es war ein hartes Geschäft, das sich damals nur auf die Sommermonate beschränkte. Als Karl Kolarik bei der Brauerei in Pilsen um einen Kredit für den Ankauf eines Ganzjahresbetriebes in der Wiener Steindlgasse bat, blitzte er ab. Die Absage – "Wir Pilsner trinken unser Bier gerne selbst" – zwang den jungen Wirt schlussendlich, neue Wege zu gehen.
Die entscheidende Wende brachte dann eine Reise nach Südböhmen im Jahr 1926, als Vater und Sohn eine Landwirtschaftsausstellung besuchten, nachdem die Gespräche in einer Brauerei in Wittingau erfolglos geblieben waren. Der Tag endete in einem lokalen Wirtshaus. Tags darauf beichtete Karl seinem Vater die kleine List: Er hatte einige Biere heimlich am Tisch vorbei bezahlt. Dass er trotz des Konsums ohne Kopfschmerzen aufwachte, wunderte ihn selbst am meisten. Auch Johann Kolarik war nicht ganz ehrlich zu seinem Sohn und gestand, dass er es genauso gemacht habe: "Von meinen acht Bieren habe ich zwei vom Deckel streichen lassen, damit du es nicht siehst". Die außergewöhnliche Bekömmlichkeit des Bieres hatte beide überzeugt. Auf die Frage beim Wirt, was sie da eigentlich getrunken hatten, antwortete dieser nur lachend: "Ihr Wiener seid komisch – ihr seid in Budweis, was glaubt ihr, welches Bier ihr hier trinkt?"
Noch im selben Jahr wurde die Zusammenarbeit von Budweiser Budvar besiegelt. Damit war dieses Erlebnis der Startschuss der bis heute anhaltenden Partnerschaft.
Einen Eindruck von der Jubiläumsfeier können Sie sich mittels Galerie verschaffen.
www.schweizerhaus.at
www.budejovickybudvar.cz
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