Langjährige Partnerschaft als Grundlage
Verbund und Lenzing stärken klimafreundliche Industrieprozesse

Die Unternehmen setzen ein weiteres Projekt zur Dekarbonisierung um. Mit einer Power-to-Heat-Lösung soll fossile Energie ersetzt und die Energieversorgung nachhaltiger gestaltet werden.

Verbund und die Lenzing Gruppe treiben ihre Zusammenarbeit im Bereich klimafreundlicher Industrie weiter voran. Am Standort Lenzing ist eine Power-to-Heat-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 14 Megawatt in Betrieb gegangen. Verbund übernimmt dabei die Vermarktung von Regelenergie und bindet die Anlage in das Energiesystem ein. Dadurch soll auf kurzfristige Schwankungen im Stromnetz reagiert und die Stabilität des Systems unterstützt werden können.

Beitrag zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse

Die Anlage zählt zu den leistungsstärksten Power-to-Heat-Lösungen im österreichischen Industriesektor, so die Unternehmen und ist Teil des Wärmemanagements am Standort. Sie nutzt erneuerbaren Strom zur Erzeugung von Prozesswärme und ist in den bestehenden Wärmeverbund integriert. Damit soll sie zur Reduktion von Emissionen in energieintensiven Produktionsabläufen beitragen.

"Die Partnerschaft mit Lenzing beweist, welches Potenzial in der engen Zusammenarbeit zwischen Industrie und Energiewirtschaft liegt. Durch die Integration der P2H-Anlage in den Regelenergiemarkt werden industrielle Prozesse aktiv Teil eines flexiblen Energiesystems. Solche Lösungen sind entscheidend, um erneuerbare Energie optimal zu nutzen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit nachhaltig zu stärken", sagt Michael Strugl, Vorstandsvorsitzender der Verbund AG.

Industrielle Umsetzung mit technologischer Relevanz

Auch aus Sicht der Lenzing Gruppe markiert das Projekt einen wichtigen Schritt: "Die neue Power-to-Heat-Anlage zeigt, wie industrielle Dekarbonisierung konkret umgesetzt werden kann – technologisch anspruchsvoll, wirtschaftlich sinnvoll und mit klarer Wirkung für den Standort", so Georg Kasperkovitz, Mitglied des Vorstandes der Lenzing Gruppe.

Neben der Bereitstellung von Wärme soll die Anlage auch eine systemrelevante Funktion übernehmen. Überschüssige erneuerbare Energie kann genutzt werden, gleichzeitig steigt die Flexibilität im Stromsystem. Dies unterstütze die Integration erneuerbarer Energie und stärke die Zukunftsfähigkeit industrieller Standorte.

Langjährige Partnerschaft als Grundlage

Das Projekt baut auf einer bestehenden Zusammenarbeit zwischen Verbund und Lenzing auf. Bereits in den vergangenen Jahren wurden am Standort Maßnahmen im Bereich erneuerbarer Energie umgesetzt, darunter Photovoltaik-Anlagen sowie E-Ladeinfrastruktur. Diese Initiativen sind Teil eines umfassenden Ansatzes zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse.

www.verbund.com

www.lenzing.com

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