Wien ist untrennbar mit Namen großer Meister verbunden. Von der Klarheit eines Joseph Haydn über das Ausnahmetalent Wolfgang Amadeus Mozart bis zu einer emotionalen Tiefe eines Ludwig van Beethovens oder Franz Schuberts – sie alle haben Wien zur Welthauptstadt der Musik geformt und haben das musikalische Erbe der Stadt entscheidend mitgeprägt.
In dieser Tradition des hohen Anspruchs präsentierte erst kürzlich der Musikverein Graz bei Steinway & Sons sein neues Programm im Rahmen der Frühlingslounge, mit dem das Haus seinen Weg fortsetzen und internationale Stars an den Wiener Opernring bringen will.
Frühlingslounge in Wien
Einen ersten Ausblick auf die Highlights der Saison 2026/27 gab Intendant Michael Nemeth: "Der Musikverein Graz ist einer der traditionsreichsten Konzertveranstalter des Landes und zieht jährlich rund 35.000 Besucher:innen an. Die Saison 2026/27 verbindet große Tradition mit Neugier, Vielfalt und überraschenden Hörerlebnissen – und lädt dazu ein, Klassik immer wieder neu zu entdecken. In der 212. Saison öffnet der Musikverein Graz neue Räume der Begeisterung und musikalischen Exzellenz für alle. Das bevorstehende Programm unterstreicht die starke Position des Musikvereins Graz in der österreichischen Kulturlandschaft."
Graz als Treffpunkt internationaler Musikgrößen
Große Namen stehen dieses Jahr auf dem Programm – darunter Plácido Domingo, Lisette Oropesa, Rudolf Buchbinder, Anna Lapwood, Jonathan Tetelmann und Fazıl Say. Zudem rücken Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart in den programmatischen Fokus – interpretiert in unterschiedlichen Formaten, die von klassischen Konzerten bis zu neuen künstlerischen Zugängen reichen. Ein besonderer Akzent liegt außerdem auf dem Thema "Natur in der Musik", etwa mit Fazıl Says Klavierkonzert "Mother Earth", das der Komponist selbst zur Aufführung bringt.
Damit setzt der Musikverein Graz auch in der kommenden Saison auf Talente aus aller Welt. So bringen Ensembles wie das Estonian National Symphony Orchestra, das Jerusalem Quartet, die Philharmonix und das Quatuor Ébène internationale Klangfarben nach Graz. Einen weiteren Höhepunkt bildet das Jubiläum des Landesjugendsinfonieorchesters Steiermark, das gemeinsam mit jungen Musikern aus Prag Werke von Bedřich Smetana und Antonín Dvořák interpretiert.
Aber auch die Vermittlungsarbeit steht im Mittelpunkt. Konzerte für Schulen und Familien sowie begleitende Programme wie Workshops, Einführungen und Fortführungen sollen einen niederschwelligen Zugang zu klassischer Musik ermöglichen und gezielt neue Zielgruppen ansprechen.
Austausch über Branchen hinweg
Neben klassischen Meisterwerken standen an diesem Abend auf Einladung von Präsidentin Irmgard Griss und Intendant Michael Nemeth sowie Tobias Schröter (Steinway & Sons) auch Begegnungen und Gespräche im Mittelpunkt. Unter den Gästen waren u.a. Thomas Angyan (Musikmanager), Erich Arthold (Wiener Sängerknaben), Mechthild Bartolomey (Attergauer Kultursommer), Andreas Bayerle (Helvetia), Cathrin Chytil (Bechstein), Otto Biba (Musikwissenschaftler), Bernhard A. Böhler (Kunstexperte), Rudolf Buchbinder (Pianist), Maximilian Eiselsberg (Jurist), Martina Fasslabend (Kinderschutzpreis), Werner Fasslabend (Verteidigungsminister a.D.), Wolfgang Fischer (Geschäftsführer DDSG Blue Danube), Alexander Granat (Granat Executive Search), Matthias Gruber (Carinthischer Sommer), Paul Halwax (Wiener Philharmoniker), Hans Hammerschmied (HHP Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung), Magdalena Hankus (Hankus 3sixty), Birgit Hinterholzer (Jeunesse), Johannes Ifkovits (Künstler), Karl Jurka (Politikberater), Christine König (Galeristin), Herbert Lippert (Grammy-Preisträger und Maler), Marion Schaflechner (Liechtensteinische Landesbank), Jan Nast (Wiener Symphoniker), Aki Nuredini (Restaurant "Il Sole"), Richard Panzenböck (Regisseur), Jaroslav Pehal (Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor), Ilona Perrot (Atout France), Julian Pölsler (Regisseur), Vinzenz Praxamer (Dirigent), Markus Pubek (Eventim Austria), Maria Rauch-Kallat (Bundesministerin a.D.), Birgit Sarata (Vizehonorarkonsulin), Dominik Schrott (Abgeordneter zum Nationalrat a.D.), Alexander Steinberger (Wiener Philharmoniker), Ulrike Sych (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Theresa Thompson (Wiener Symphoniker), Christoph Thun-Hohenstein (Klimawerkstätte), Stefanie Traunig (Steinway & Sons), Teresa Vogl (ORF), Claudia Wittmann (Vienna’s English Theatre) sowie Geogr Zanger (Zanger Lantai & Partners) und viele mehr.
Einen Eindruck von der Programmpräsentation können Sie sich mittels Galerie verschaffen.
www.musikverein-graz.at
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