Der neue Padel-Club smash hat am Mittwoch seinen ersten Standort in Bruck an der Leitha eröffnet und damit den offiziellen Auftakt für die geplante Expansion in Österreich gesetzt. Hinter dem Projekt steht ein Gründerteam aus der Immobilien- und Start-up-Branche sowie eine Investorengruppe aus Sport, Wirtschaft und Unternehmertum. Zu den Unterstützer:innen zählen unter anderem Ex-Tennis-Profi Dominic Thiem und Unternehmer Leo Hillinger.
Geplant ist ein umfassender Ausbau des Angebots. Bis Ende 2027 sollen mehr als 200 Courts entstehen.
Fokus auf Sport, Community und Lifestyle
Am neuen Standort in Bruck an der Leitha wurden zunächst zwei Panorama-Courts mit Social Zone eröffnet. Beim Court-Opening wurde jedoch deutlich, dass smash den Padel-Sport umfassender positionieren möchte – als Kombination aus Sportangebot, sozialem Treffpunkt und Lifestyle-Konzept.
Die Veranstaltung wurde von Bianca Ambros moderiert, TV-Persönlichkeit und österreichische Padel-Spielerin. Unter den Gästen befanden sich Investor:innen, Partner:innen sowie Vertreter:innen aus Sport, Wirtschaft und Lifestyle.
"Das Schönste an Padel ist, dass es Menschen zusammenbringt, die sonst wahrscheinlich nie gemeinsam auf einem Platz stehen würden", sagt Philip Mader, Co-Founder von smash und ergänzt: "Bei smash spielen Freunde mit ihren Eltern, Anfänger:innen mit Fortgeschrittenen, Jugendliche mit Unternehmer:innen. Genau das macht diesen Sport so besonders. Es geht nicht nur um Bewegung, sondern um gemeinsame Zeit, Emotion und echte Begegnung."
Das Konzept von smash umfasst neben den Courts auch digitale Buchungssysteme, Community-Formate sowie perspektivisch Indoor-Standorte mit Gastronomie, Pro-Shop und ergänzenden Angeboten wie Padel & Pilates.
Technologie für Spielanalyse und Social Media
Am Standort in Bruck an der Leitha kommt zudem Wingfield AI Technologie zum Einsatz. Eine fest installierte Kamera zeichnet Matches automatisch auf und erstellt Fotos sowie Video-Highlights, die den Spieler:innen anschließend zur Verfügung gestellt werden. Dadurch können laut den Verantwortlichen Spielszenen dokumentiert und Inhalte für Social Media genutzt werden.
Weitere Standorte bereits geplant
Padel zählt international zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Auch in Österreich entwickelt sich der Markt dynamisch, während vielerorts noch professionelle Infrastruktur fehlt. "Wir denken smash von Anfang an größer als einen einzelnen Standort", so Ricardo Theiner, Co-Founder von smash und fügt hinzu: "Unser Ziel ist es, eine Marke aufzubauen, die den Padel-Sport langfristig prägt, in Österreich und weit darüber hinaus. Die Nachfrage ist riesig, der Markt entwickelt sich extrem dynamisch und wir stehen mit smash gerade erst am Anfang."
Nach dem Standort in Bruck an der Leitha sollen weitere Projekte in Mitterndorf, Schwadorf, Pottendorf und Pörtschach folgen. Für Mitterndorf ist das Community Opening am 20. Juni geplant. Bis Ende 2026 sollen rund 40 Courts entstehen, bis Ende 2027 mehr als 200. Parallel dazu bereitet smash den Markteintritt in Deutschland vor.
Marke soll über den Sport hinausgehen
Die Gründer Franz Schall, Ricardo Theiner, Alexander Sommer-Fein und Philip Mader sehen smash jedoch nicht ausschließlich als Sportanlage, sondern als Marke mit einem klaren Erlebnischarakter.
"Viele Sportanlagen sind genau das: Anlagen. Wir wollten mit unserer Marke Orte schaffen, die sich gut anfühlen", so Alexander Sommer-Fein, Co-Founder von smash. "smash soll sich nicht wie eine klassische Sporthalle anfühlen, sondern wie ein Ort, an dem man gerne Zeit verbringt. Vom zum Beispiel ersten Kontakt auf Social Media bis zum Moment am Court muss alles dieselbe Energie transportieren: hochwertig, offen, modern und voller Leben."
Investor:innen sehen langfristiges Potenzial
Unterstützt wird smash von Investor:innen aus Sport, Wirtschaft und Technologie. Neben Dominic Thiem und Leo Hillinger zählen unter anderem die PlanRadar-Gründer Sander Van de Rijdt und Ibrahim Imam sowie das deutsche Family Office KT Ventures zum Netzwerk hinter dem Unternehmen.
"Padel hat für mich eine besondere Dynamik, weil der Sport unkompliziert, schnell zugänglich und extrem gemeinschaftlich ist", sagt Dominic Thiem und weiter: "Man hat kaum Einstiegshürden und ist sofort mitten im Spiel. Genau das hat mich damals auch so begeistert. An smash hat mich zusätzlich überzeugt, dass hier nicht einfach nur Courts entstehen, sondern eine moderne Community rund um den Sport aufgebaut wird."
Auch Leo Hillinger sieht im Projekt langfristiges Potenzial: "Ich habe in meinem Leben viele Trends kommen und gehen sehen. smash fühlt sich aber nicht nach einem Trend an, der nächste Saison schon wieder aus der Mode ist. Sondern nach etwas, das bleibt. Vielleicht, weil hier nicht nur Courts gebaut werden, sondern Orte entstehen, wo Menschen extrem gern zusammenkommen."
Ausbau im deutschsprachigen Raum geplant
Für die Gründer steht vor allem der weitere Ausbau der Infrastruktur im Mittelpunkt. "Padel gehört weltweit zu den am schnellsten wachsenden Sportarten überhaupt und wir sehen im deutschsprachigen Raum enormes Potenzial“, erklärt Franz Schall, Co-Founder von smash. "Mit smash schaffen wir die Infrastruktur für diese Entwicklung. Unser Ziel von 200 Courts bis Ende 2027 ist ambitioniert, aber der Markt zeigt schon jetzt sehr deutlich, wie groß das Interesse tatsächlich ist."
Einen Eindruck von der Veranstaltung können Sie sich hier und hier machen.
www.smash-group.com
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