KI-Virtual-Placement
Post bettet erstmals virtuelle Werbeelemente in TV-Szenen ein

Die Premiere von "KI-Virtual-Placement" erfolgte gemeinsam mit adverserve und der ProSiebenSat.1 Puls 4-Gruppe.

In der aktuellen Staffel des ATV-Formats "Bauer sucht Frau" wurde in Österreich zum ersten Mal ein vollständig KI-generiertes Virtual Placement umgesetzt. Die Österreichische Post AG, die Agentur adverserve, ATV und ProSiebenSat.1 Puls 4 integrierten dabei digitale Werbeflächen direkt in laufende Fernsehszenen, an Stellen, an denen es in der Realität keine klassischen Werbeträger gibt. So sollte eine unaufdringliche Markenpräsenz entstehen, ohne den Ablauf der Sendung zu beeinflussen.

Reichweitenstarkes Umfeld für innovative Werbung

Die Integration erfolgte innerhalb eines besonders erfolgreichen Formats. Die Staffel erreichte am 3. Dezember 2025 einen Marktanteil von 25 Prozent. Durchschnittlich verfolgten 367.000 Zuschauer:innen diese Folge im Fernsehen. Auch digital war das Format führend: Auf Joyn wurde "Bauer sucht Frau" 2025 mit 237 Millionen gestreamten Minuten zum meistgestreamten Format des Jahres.

Post bettet erstmals virtuelle Werbeelemente in "Bauer sucht Frau" ein © ProSiebenSat.1 Puls4

Neue Sonderwerbeform für TV und Streaming

ProSiebenSat.1 Puls 4 sieht virtuelle Placements als zeitgemäße Erweiterung klassischer Kampagnenstrategien. "Virtuelle Placements stellen eine neue Art der Markenkommunikation und eine ideale Verlängerung von klassischen Kampagnen dar. Auch Kampagnen und Produkte ohne Spot können so direkt in unsere Formate und Bewegtbild integriert werden. Mit der Post und adverserve haben wir eine innovative First Mover-Partnerin gefunden, um diese neue Sonderwerbeform in Österreich in 'Bauer sucht Frau' erstmalig umzusetzen", sagte Marie Therese Repper, Director AdFactory bei ProSiebenSat.1 Puls 4 / ATV.

KI schafft neue Spielräume für Markenintegration

Mit dem ersten KI-Virtual-Placement dieser Art sollte eine authentische Einbettung von Werbeelementen in ein etabliertes TV-Format gelingen. Das Projekt sollte zeigen, wie virtuelle Markenintegration künftig auch auf Streaming- und Video-on-Demand-Inhalte ausgeweitet werden kann.

Sabine Auer-Germann, Geschäftsführerin Holding von adverserve, betont die neuen Möglichkeiten. "KI eröffnet uns völlig neue Freiheitsgrade, wie wir mit diesem Virtual Placement gezeigt haben. Markenpräsenz auf natürliche Weise in Bewegtbild einzubauen, ohne dabei den Flow der Sendung zu stören, setzt eine neue Benchmark für TV- und VOD-Integrationen", erläutert sie.

Post sieht hohe Akzeptanz beim Publikum

Auch die Österreichische Post bewertet die Umsetzung positiv. Durch die Integration werde die Marke direkt im Programm sichtbar, ohne die Story zu unterbrechen.

"Das KI-Placement macht unsere Marke direkt im Programm erlebbar. Da die Story so nicht unterbrochen wird, ist auch die Akzeptanz des Publikums bedeutend höher. Diese Innovation zeigt, wie sich moderne Markenführung und technologische Präzision ideal gegenseitig ergänzen", erklärt Myron Kohut, Leitung Kunden Insights, Werbung & digitale Kanäle bei der Österreichischen Post AG.

www.post.at

www.adverserve.com

www.prosiebensat1puls4.com

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