Verfolgungsjagd statt Tempoduell
Mann wollte Straßenrennen anzetteln und geriet an Zivilstreife

| Larissa Bilovits 
| 19.01.2026

Ein Pkw-Lenker rückte am Sonntagabend in Graz ins Visier der Polizei. Für den 22-Jährigen endete der Vorfall gleich mit mehreren rechtlichen Konsequenzen. 

Am Sonntagabend versuchte ein 22-jähriger Mann gegen 19:40 Uhr in der Nähe des Grazer Hauptbahnhofs, durch starkes Beschleunigen und aufheulenden Motor ein illegales Straßenrennen anzuzetteln. Bei der Wahl seines Kontrahenten griff der Russe allerdings gehörig daneben – denn das anvisierte Auto entpuppte sich als Zivilstreifenwagen der Polizei.

Verfolgungsjagd statt Straßenrennen

Konkret beschleunigte der Lenker provokant und fuhr mit 106 Kilometer pro Stunde auf der Grazer Bundesstraße (B67) in Richtung Bahnhofgürtel, woraufhin die Polizisten die Verfolgung aufnahmen. Am Europaplatz konnte die Zivilstreife das Fahrzeug schließlich stoppen. Im Pkw befanden sich neben dem Fahrer zwei weitere Insassen – ein weiterer russischer Staatsbürger sowie ein Mann somalischer Herkunft.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrzeuglenker über keinen gültigen Führerschein verfügte. Zudem nahmen die Beamten starken Cannabisgeruch aus dem Fahrzeug wahr. Der 22-Jährige übergab daraufhin eine geringe Menge der Droge an die Polizei, verweigerte jedoch einen Drogentest.

Offene Verwaltungsstrafen im vierstelligen Bereich

Im Zuge weiterer Ermittlungen kamen offene Verwaltungsstrafen im vierstelligen Eurobereich ans Licht, die der Mann noch auf der Dienststelle beglich. Der 22-Jährige muss nun mit Anzeigen wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen rechnen.

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