Fotos vom Event
Neujahrsempfang im Casino Baden im Zeichen der Zuversicht

| Larissa Bilovits 
| 15.01.2026

Mit klaren Worten, einem positiven Blick zurück und viel Zuversicht für das Kommende zeigte der Neujahrsempfang im Casino Baden, wie wichtig Zusammenhalt und Verantwortung für ein gelingendes Jahr 2026 sind. 

Mit einem festlichen Neujahrsempfang im Casino Baden startete die Kulturstadt offiziell ins Jahr 2026. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Einsatzorganisationen und Kultur folgten der Einladung und nutzten den Abend für Austausch und Ausblick. Casinodirektor Harald Brandstätter, Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli und Landtagsabgeordneter Christoph Kainz stellten dabei vor allem eines in den Mittelpunkt: Zusammenhalt und Verantwortung.

Positiver Rückblick

In seiner Rückschau auf das vergangene Jahr zog Brandstätter eine insgesamt positive Bilanz. Zwar sei 2025 kein Rekordjahr gewesen, wirtschaftlich habe sich das Casino Baden jedoch sehr erfreulich entwickelt. Besonders die Besucherzahlen konnten um drei Prozent gesteigert werden – ein Zuwachs, der sich auch positiv auf die Stadt ausgewirkt habe. Ein deutliches Plus verzeichnete zudem der Pokerbereich, dessen Ergebnis um rund 20 Prozent anstieg. Ein besonderer Publikumsmagnet war erneut die "Capped Million", die 2025 zum zweiten Mal ausgetragen wurde und aufgrund ihres Erfolgs auch 2026 wieder stattfinden wird. "Wir sind Turnierveranstalter für ganz Österreich – und darauf sind wir stolz", betonte der Casinodirektor.

Als weitere Highlights nannte Brandstätter die stark nachgefragten Weihnachtsfeiern sowie das Silvesterprogramm. Ausgebuchte Säle und insgesamt rund 2.650 Gäste zum Jahreswechsel unterstrichen die Bedeutung des Casinos als Veranstaltungsort. Auch das traditionelle Feuerwerk im Kurpark, das viele Besucher:innen bereits Wochen im Voraus beschäftige, bezeichnete er als wichtiges Aushängeschild für die Stadt.

"Glokale Verantwortung"

Ganz ohne Herausforderungen sei das Jahr jedoch nicht verlaufen: Ein Wassereinbruch verursachte Schäden von über 100.000 Euro, ausgelöst durch eine Kombination aus Sturm, verstopften Regenrinnen und Starkregen. Brandstätter bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei der Feuerwehr für den raschen Einsatz. Zudem sprach er die hohe Mitarbeiterfluktuation als branchenweites Thema an – 23 Abgänge habe man im vergangenen Jahr verzeichnet, neue Kräfte würden laufend gesucht.

Bürgermeisterin Jeitler-Cincelli knüpfte in ihrer Rede an diesen Gedanken an und stellte die Bedeutung der Gemeinschaft in den Vordergrund. Baden lebe von Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Alltag ebenso wie in besonderen Situationen. Ihr persönlicher Vorsatz für das neue Jahr sei es, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung weiter zu stärken. "Wir wollen durch das, was wir tun, die Welt ein Stück besser machen", so die Bürgermeisterin. Dabei sprach sie von "glokaler Verantwortung" – lokal zu handeln, um auch globale Herausforderungen zu bewältigen.

Zwei große Jubiläen

Landtagsabgeordneter Christoph Kainz erinnerte schließlich an zwei bedeutende Jubiläen: 80 Jahre Kriegsende und 70 Jahre Zweite Republik. Diese Anlässe sollten dazu ermutigen, den Blick wieder stärker auf das Verbindende zu richten. Sein Wunsch für 2026: "Reden wir mehr miteinander als übereinander und verstehen wir uns wieder mehr als Teil einer gemeinsamen Gesellschaft."

LEADERSNET war vor Ort und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt.

www.casinos.at

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