Fotos und Video vom Kick-off-Event
Mehr als 100 Lokale präsentieren sich im Rahmen der 32. Restaurantwoche

Vom 16. bis zum 22. März 2026 findet die 32. Ausgabe mit über 100 Lokalen – darunter 58 ausgezeichnete Haubenbetriebe – so facettenreich wie nie zuvor statt. LEADERSNET.tv begleitete das Kick-off-Event und beleuchtete im Gespräch mit den Gewerbetreibenden sowohl die positiven Impulse für die Gastronomie als auch die intensiven Vorbereitungen der Betriebe auf die Restaurantwoche.

Österreich und seine Kulinarik sind untrennbar miteinander verwoben – das Land atmet quasi Genuss an jeder Straßenecke. Dass dieser Ruf weiter über die Landesgrenzen hinausreicht, ist dabei vor allem dem unermüdlichen Einsatz der hiesigen Gastronom:innen zu verdanken, die mit Handwerk und Herzblut täglich kulinarische Maßstäbe setzen. 

Als Bühne für dieses Engagement fungiert nun bereits zum 32. Mal die Restaurantwoche (LEADERSNET berichtete u.a. hier und hier), die Genießer:innen und Spitzenlokale zusammenbringt, um so die Vielfalt der heimischen Küche gemeinsam zu zelebrieren. Verantwortet werden die Genusstage von Culinarius.

115 Lokale, 58 Haubenbetriebe und eine gemeinsame Liebe zum Essen 

Die diesjährige Restaurantwoche präsentiert sich dabei so facettenreich wie nie zuvor. Insgesamt nehmen 115 Restaurants teil – darunter 58 ausgezeichnete Haubenbetriebe. Gemeinsam zeigen sie, wie vielfältig, international und zugleich saisonal verwurzelt die österreichische Gastronomieszene ist. Neu dabei sind heuer über 20 Lokale. Dazu zählen etwa das peruanische Szene-Restaurant Pisqu, das vielfach ausgezeichnete Opus by Nikolaus Engel, Schatz im Hof sowie die Taverna by Andreas Flatscher. Damit zeigt sich: Die Restaurantwoche wächst – sowohl geografisch als auch kulinarisch. 

Der Erfolg der Restaurantwoche liegt dabei unter anderem in der Möglichkeit Unbekanntes zu einem machbaren Preis zu entdecken, wie Franz Bernthaler, Geschäftsführender Gesellschafter der Culinarius Gruppe, weiß: "Manche Gäste haben nach wie vor Ängste, in die gehobene Gastronomie zu gehen, weil sie nicht wissen, was und welche Kosten auf sie zukommen. Bei der Restaurantwoche weiß ich vorher, was ich ausgebe, habe damit eine gute Planung für mein Budget. Und kann damit sehr beruhigt essen gehen – auch in Haubenrestaurants." 

Saisonalität als Aushängeschild

Im Zentrum der kommenden Ausgabe steht eine Frühlingsausrichtung. Wie ein roter Faden ziehen sich etwa Bärlauch, Spargel, junge Kräuter, Rhabarber und zarte Gemüsesorten durch zahlreiche Menüs. Das Angebot reicht dabei von klassisch-österreichischen Interpretationen bis zu modernen, international inspirierten Kompositionen. Saisonale Produktorientierung sei dabei jedoch kein Trend, sondern vielmehr Ausdruck eines klaren Qualitätsanspruchs.

Häufig vertreten sind daher auch heimische Fischarten wie Saibling, Forelle, Zander oder Wolfsbarsch. Aber auch das Rind bleibt fixer Bestandteil der Menüdramaturgie. Wer dabei ebenfalls nicht vergessen wird, sind die Vegetarier:innen und Veganer:innen. So werden Sellerie, Karfiol, Spitzkraut oder auch fermentierte Komponenten nicht mehr als Alternativen gedacht, sondern als eigenständige Hauptdarsteller inszeniert. Damit zeigt die Restaurantwoche, dass die pflanzenbasierte Küche längst integraler Bestandteil gehobener Gastronomie ist. 

Internationale Geschmäcker auf einem Teller

Neben der klassisch-österreichischen Küche prägen ebenso internationale Konzepte das Gesamtbild – darunter japanische Izakaya-Elemente, peruanische Ceviche-Interpretationen, vietnamesische Suppen, koreanische Bibimbap-Variationen oder brasilianische Aromatik. 

Dass hinter der Restaurantwoche einiges an Arbeit steckt, unterstreicht Parvin Razavi vom Restaurant & flora, das drei Hauben trägt: "Für uns ist es immer eine arbeitsintensive Woche, das darf man nicht vergessen. Wir müssen abseits von unserem À la carte ein gänzlich neues Menü kochen. Also es ist immer eine extrem arbeitsintensive Woche, nach der wir dann auch immer denken 'Wieder geschafft!'. Aber es ist auch eine spannende Woche, weil, wie gesagt, ich kann kreativ neue Rezepte ausprobieren und ich finde das immer eine ganz, ganz feine Gelegenheit auch für mich selber."

Instrument für die Branche

Die Besonderheit der Restaurantwoche ist neben dem Sprung ins Unbekannte auch die durchdachte Preisstruktur, die von Lunch-Angeboten bis zu mehrgängigen Premium-Dinner-Menüs reicht und Gästen einen niederschwelligen Zugang zur Spitzenküche ermöglicht, wie auch Christian Wukonigg vom 1-Haubenrestaurant Paul & Vitos weiß: "Wie ich das erste Mal davon gehört habe und mit Culinarius dann in Kontakt getreten bin, habe ich, dem Herrn Bernthaler auch gesagt, dass ich die Idee großartig finde. Dass ich großartig finde, dass das jemand macht, weil es das in Wien in dieser Form nicht gegeben hat. Ich glaube, es ist für uns ein Instrument, um noch populärer zu werden, um uns neue Gästeschichten zu erschließen, und wir promoten es im Vorfeld so weit wie möglich."

Restaurantwochen-Urgestein Martin Pichlmaier vom 2-Haubenbetrieb Pichlmaiers zum Henker ist ebenfalls sichtlich von den Genusstagen begeistert: "Die Restaurantwochen begleiten uns seit zehn Jahren und sind auch ein Teil von unserem Konzept, da wir uns und auch das Haus eben wirklich einem neuen Publikum präsentieren können." Weiter heißt es: "Wir haben Freund:innen gewonnen, wir haben Stammgäste gewonnen und wir haben Hochzeiten veranstaltet. Also für uns gibt es viel Positives von der Wiener Restaurantwoche zu berichten."

Auch Veronika Doppel vom Neuzugang Vestibül – dem mit zwei Hauben ausgezeichneten Restaurant im Burgtheater – freut sich über die diesjährige Teilnahme: "Ich muss sagen, es war ein großer Fehler, dass wir nicht schon länger mitgemacht haben und wir haben jetzt einiges aufzuholen. Ich bin ganz happy, dass wir dabei sein dürfen."

Abschließend meint Parvin Razavi: "Ich finde es einfach eine schöne Sache, weil es Menschen anspricht, die vielleicht nicht in ein 3-Haubenrestaurant gehen würden, und so aber die Schwelle leichter nehmen, uns kennenlernen und auch erkennen, dass wir gar nicht so elitär sind, wie man vielleicht glaubt." 

Im Video

Was Franz Bernthaler (Geschäftsführender Gesellschafter Culinarius Gruppe), Parvin Razavi (Restaurant & flora – 3 Haubenrestaurant), Christian Wukonigg (Paul & Vitos – 1-Haubenrestaurant), Veronika Doppler (Vestibül im Burgtheater – 3-Haubenrestaurant) und Martin Pichlmaier (Pichlmaiers zum Henker – 2-Haubenrestaurant) noch zu sagen haben, sehen Sie im LEADERSNET.tv-Video. 

Zudem können Sie sich einen Eindruck vom Kick-off-Event mittels Galerie hier und hier verschaffen. 

www.restaurantwoche.at

www.culinarius.at

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