Roborock kündigt Weltneuheit an
Erster Staubsaugerroboter auf zwei Beinen soll gar springen können

| Larissa Bilovits 
| 11.01.2026

Auf der CES stellte Roborock eine echte Weltneuheit vor: Der "Saros Rover" soll dank seiner KI-gesteuerten Rad-Bein-Architektur selbst Stiegenaufgänge "mit menschenähnlicher Agilität" reinigen können. 

Einmal im Jahr, traditionell Anfang Jänner, wird die Glücksspielmetropole Las Vegas zur Pilgerstätte für Technik-Freaks aus aller Welt. Den Anlass dafür bildet die Technikmesse CES ("Consumer Electronics Show"), auf der auch heuer wieder zahlreiche Unternehmen ihre neuesten Innovationen präsentierten. Unter diesen unzähligen – teils skurrilen – Produkten (einige von ihnen hat LEADERSNET bereits hier für Sie zusammengefasst) findet sich auch eine Weltneuheit aus dem Hause Roborock: In einer Live-Keynote vor Ort präsentierte der Präsident des Herstellers von Haushaltsrobotern, Quan Gang, den laut eigenen Angaben ersten Staubsaugerroboter auf zwei Radbeinen.

Roboter soll gar springen können

Konkret handelt es sich beim sogenannten "Saros Rover" um einen Staubsaugerroboter, der dank seiner KI-gesteuerten Rad-Bein-Architektur sowohl Treppen als auch Hänge befahren und reinigen können soll. Dabei sollen beide Radbeine unabhängig voneinander steuerbar sein, kombiniert mit Künstlicher Intelligenz (KI) sowie einer Vielzahl an Bewegungssensoren. Dies ermögliche dem Roboter laut dem Hersteller nicht nur ein Anheben und Absenken der Radbeine, sondern mache auch kleine Sprünge, wendige Drehungen, plötzliche Stopps und Richtungsänderungen möglich, wodurch "menschenähnliche Agilität" erreicht werden könne. 

Praktikable Lösung zur Überwindung von Stiegen?

Laut Roborock soll sich der "Saros Rover" vor allem für mehrstöckige Häuser eignen, in denen er unterschiedlichste Stiegen-Arten nicht nur erklimmen, sondern auch reinigen können soll. Sollte dies im Alltag tatsächlich wie versprochen funktionieren, wäre das ein echter Gamechanger: Bislang müssen die meisten Staubsaugerroboter schließlich noch manuell und mühsam von Stockwerk zu Stockwerk getragen werden. Zwar experimentieren Hersteller bereits seit Längerem mit verschiedenen Lösungen zur Überwindung von Treppen – etwa mit speziellen Aufzügen oder "Fähren" für die Geräte –, doch diese erweisen sich gerade bei schmalen Stiegenaufgängen als wenig praktikabel, da sie meist viel zusätzlichen Platz benötigen.

Bis zur offiziellen Markteinführung des "Saros Rover" dürfte es allerdings noch dauern. Derzeit befinde er sich nämlich noch in der Entwicklungsphase, und ein konkretes Startdatum hat Roborock bislang nicht genannt.

www.roborock.com

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