Für pflegebedürftige Menschen
Baustelleneröffnung für das "ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg"

Im Stadtteil Aigen entsteht das größte Gebäude für pflegebedürftige Menschen im Bundesland.

Bis 2026 wird das Bundesland Salzburg für 600 zusätzliche Personen stationäre Pflegeplätze benötigen, prognostiziert der "Österreichische Pflegevorsorgebericht 2022" des Gesundheitsministeriums. Vor diesem Hintergrund vergrößert und modernisiert die gemeinnützige und unabhängige NGO ÖJAB – Österreichische Jungarbeiterbewegung ihre 1991 errichtete Senior:innenwohnanlage in der Aigner Straße 19 in der Stadt Salzburg. Derzeit bietet sie dort 118 Wohn- und Pflegeplätze.

148 Pflegeplätze

In einem ersten Schritt wird ein moderner Neubau auf dem direkt angrenzenden Gelände errichtet. Danach wird das bisherige Gebäude in mehreren Etappen generalsaniert, modernisiert und um ein Stockwerk erweitert. Schrittweise soll bei laufendem Betrieb das neue "ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg – Wohlfühlen im Park" mit 148 Pflegeplätzen entstehen.

Hausgemeinschaften mit Einzelzimmern seien ebenso geplant wie Wohnstrukturen für Paare. "Das ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg wird das modernste und attraktivste Pflegeheim des Bundeslandes Salzburg sein. Gleichzeitig wird es auch ein nach außen offener, lebendiger Sozialraum werden, der wesentliche Infrastruktur für einen ganzen Stadtteil zur Verfügung stellt", sagt ÖJAB-Geschäftsführerin Monika Schüssler an.

Wohnen und Pflege

Die Wohn- und Pflegegebäude sollen sich in einer Parkanlage um einen grünen Dorfplatz gruppieren, in direkter Nähe zu geschütztem Grünland. "Der fünfgeschossige, kompakte Neubau wird sich behutsam in die Parklandschaft einfügen. Durch die Sanierung und Umstrukturierung der bestehenden Gebäudeteile werden neue und zeitgemäße Raumqualitäten geschaffen", so Architekt Ludwig Kofler vom Salzburger Architekturbüro kofler architects. Das Bestandsgebäude wird in Holz-Leichtbauweise aufgestockt werden.

"Wir haben die versiegelte Fläche für den Neubau so gering wie möglich gestaltet", betont Architekt Kofler. Um die Lebensqualität im Außenraum zu erhöhen, werden die erforderlichen PKW-Stellplätze soweit als möglich unterirdisch angeordnet. Für den Neubau hat die Stadt Salzburg einen Tausch von Bau- und Grünland vorgenommen, bei dem die Gesamtfläche an geschütztem Grünland gleich groß bleibt.

Generalunternehmer ist die Baustellenzone GmbH aus Mondsee. Als Baufirma wird die Johann Oberrater Bauunternehmungs GmbH aus Maishofen im Bezirk Zell am See beschäftigt. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Baukosten rund 30 Millionen Euro betragen. 

www.oejab.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV