BUWOG denkt auch in herausfordernden Zeiten in Chancen

Rückblickend haben sich in den vergangenen Jahren die Krisen nur so gestapelt. Im Hinblick auf gestiegene Kosten, Inflation und Energiekrise, steht die Immobilienbranche auch 2024 vor neuen Herausforderungen.

Trotz der veränderten Marktlage ist es wichtig Ruhe, Zuversicht und Optimismus zu bewahren und sich bestmöglich durch die zahlreichen Herausforderungen zu manövrieren. Daher sieht die BUWOG auch die Chancen, die das neue Jahr bringen kann und setzt ihren Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Digitale Abläufe prägen Gesellschaft und Arbeitswelt zunehmend, jedoch ist gerade im Immobilienbereich noch vieles ausbaufähig, was Digitalisierung angeht. Sowohl Bau- als auch Immobilienbranche stehen erst am Anfang von weitläufigen Veränderungen in den jeweiligen Bereichen. Angesichts dessen gilt es, die Chancen neuer Technologien wahrzunehmen und sich mit veränderten Abläufen und Voraussetzungen eingehend auseinanderzusetzen. Für die BUWOG hat Digitalisierung einen sehr hohen Stellenwert, daher werden kontinuierlich entsprechende Maßnahmen gesetzt, um dieses Themenfeld weiter zu erschließen. Auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit ist die Digitalisierung ein wesentlicher Schwerpunkt. "Indem wir die Digitalisierung in der Immobilienbranche vorantreiben, erhöhen wir in vielen Bereichen zugleich die Nachhaltigkeits-Standards", so Andreas Holler, für das Development verantwortlicher Geschäftsführer der BUWOG. Um das Potenzial im Hinblick auf Digitalisierung in Verbindung mit einem effizienteren Umgang mit Ressourcen ausschöpfen zu können, setzt die BUWOG auf Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen. "Als Innovationstreiber sind wir stets bemüht, jede Möglichkeit auszuschöpfen, um Prozesse zu optimieren, vorhandene digitale Lösungen zu nutzen, aber auch, um nach neuen innovativen Optionen zu suchen", ergänzt Kevin Töpfer, Geschäftsführer des BUWOG-Immobilienmanagements.

Implementierung in allen Geschäftsbereichen

Das Implementieren von digitalen Tools fängt in der Projektentwicklung schon bei der Idee an und zieht sich wie ein roter Faden von der Planung über die Entwicklung bis hin zur Fertigstellung und späteren Bewirtschaftung. So bildet etwa eine Digital Roadmap den gesamten Prozess einer Immobilie digital ab, wodurch in den Bereichen Customer Journey und Klimaschutz noch vorhandene Potenziale aufgezeigt und in Folge ausgeschöpft werden können.

Andreas Holler: "Wir haben uns das Ziel gesetzt, Vorreiter in der nachhaltigen Projektentwicklung zu sein. Daher setzen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf digitale Technologien. So erhöhen wir beispielsweise durch den Einsatz von Building Information Modeling die Nachhaltigkeit neuer Projekte eklatant: Materialien werden viel gezielter eingesetzt, CO²-Emissionen genauer berechnet und ökologische Anforderungen an das Bauwerk automatisiert überprüft."

Wichtiger Bestandteil der Bestrebungen für eine digitale und nachhaltige Zukunft sind etwa der Einsatz alternativer Baustoffe, serielles Bauen sowie Kreislaufwirtschaft. "Das modulare Bauen ist hier auch ein wichtiges Thema, welches die BUWOG zukünftig durch eine Kooperation mit dem Start-up Gropyus weiter ausbauen wird. Gropyus setzt bei Neubauprojekten auf eine vollständig digitalisierte serielle Holz-Hybrid-Bauweise, diese deckt sich 1:1 mit unseren Bestrebungen in diesem Bereich", so Holler.

Von zentraler Bedeutung für die Branche ist auch eine konsequente Digitalisierung der internen und unternehmensübergreifenden Prozesse. Daher führt die BUWOG ihre Digitalisierungsoffensive auch im Bestandsmanagement fort. Kevin Töpfer sieht viel Potential in diesem Bereich, etwa für die Themen Bewirtschaftung/Instandhaltung oder Kundenansprache. In der Digitalisierung liegt zudem die große Chance, mit Dienstleistungen aller Art zur Verbesserung der Kundenorientierung beizutragen. Kund:innen erwarten heute eine Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationswege und eine schnelle Lösung ihrer Anliegen.

"Wir haben sehr hohe Ansprüche an uns selbst, insbesondere wenn es um das Dienstleistungsangebot für unsere Kundinnen und Kunden geht", hält Töpfer fest. Um die Vorreiterposition im Bereich Kundenservice noch weiter auszubauen, wurde etwa die Weiterentwicklung der Kunden-App "Meine BUWOG" forciert, die Kund:innen eine einfache Lösung bietet, um mit der BUWOG in Kontakt zu treten oder Informationen zu erhalten. "Abgesehen davon, dass wir bereits bestehende Tools wie unsere Kunden-App oder das digitale Schlüsselmanagement kontinuierlich weiter entwickeln, prüfen wir, wie sich etwa künstliche Intelligenz in unseren Arbeitsablauf einbinden lässt, um weitere Mehrwerte für unsere Kund:innen und Vorteile für unsere Mitarbeiter:innen zu erzielen – Ziel ist es, eine Win-Win-Situation zu schaffen", so Töpfer.

So ist etwa seit Kurzem ein hybrides Eigentümerversammlungstool im Einsatz, welche ein zentrales Werkzeug in der Immobilienverwaltung werden soll. Auch im Bestand und der Verwaltung sind Nachhaltigkeit bzw. ESG zentrale Aspekte der Unternehmenskultur, die in Verbindung mit Digitalisierungsmaßnahmen weiter forciert und ausgebaut werden. Dazu zählt z.B. die interne Ausbildung zum/zur zertifizierten Klimaverwalter:in. "Diese Form der Ausbildung gibt es derzeit in der österreichischen Immobilienbranche noch nicht und wir sind stolz darauf, auch hier als Vorreiter voranzugehen", freut sich Kevin Töpfer.

Als größter privater Komplettanbieter am österreichischen Wohnimmobilienmarkt ist die BUWOG zwar breit und sicher aufgestellt, aber dennoch darauf fokussiert auf veränderte Marktgegebenheiten zu reagieren, gegebenenfalls entsprechende Anpassungen am Geschäftsmodell vorzunehmen und schließlich die eigenen Wettbewerbsvorteile weiter auszubauen. So wird auch für alle zukünftigen Geschäftsbereiche nach Möglichkeiten der Digitalisierung gesucht und diese von Beginn an implementiert – wie etwa bei dem gerade im Aufbau befindlichen Drittgeschäft, bei dem zusätzlich die Bestandseinheiten von u.a. institutionellen Investoren, großen Privatanlegern und Wohnungseigentümergemeinschaften bewirtschaftet werden sollen.

Die Zukunft ist digital, daher setzt die BUWOG alle Hebel in Bewegung, um ihren Kund:innen in allen Bereichen ein State of the Art Angebot bieten zu können.

Weitere Informationen: buwog.at


 

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