Die Maroniherzen sind wieder erhältlich

| Redaktion 
| 09.10.2023

Die süße Tradition der Conditorei Sluka kann ab sofort wieder genossen werden.

Zum Saisonstart gewährt die Conditorei Sluka einen Einblick hinter die Kulissen der Sluka-Backstube und erklärt, wie die Maroniherzen ihren Weg in die hauseigenen Vitrinen finden.

Jahrzehntelange Tradition

In den frühen Morgenstunden werden säckeweise frische Maroni angeliefert. Die Arbeitsabläufe bei der Verarbeitung der Maroni sind seit Jahrzehnten genau definiert: Kochen, Abseihen, Aufschneiden, Auslöffeln – dabei ist Teamwork gefragt. Es muss schnell, aber auch sorgfältig gearbeitet werden, ansonsten bleiben Schalenanteile an den Maronistückchen haften. "Bis so ein ganzer Maronisack verarbeitet wurde, vergeht schon einige Zeit", erklärt die Konditormeisterin Manuela und fügt hinzu: "Wir freuen uns jedes Jahr auf diese Arbeit und erzählen uns die ein oder andere Geschichte während der gemeinsamen Zeit. Es ist schön, wenn alle in der Backstube anpacken."

Bis zu 35 Kilogramm reines Maronipüree entsteht während eines Arbeitstages. Danach wird das Püree noch mit Staubzucker, Rum und Vanillearoma vermengt – fertig ist die leckere Maroni-Farce. Das genaue Mischungsverhältnis ist und bleibt natürlich ein Geheimnis. Anschließend folgt der handwerklich sehr anspruchsvolle Teil: Nun wird aus der Farce ein Herz geformt – selbstverständlich jedes einzeln per Hand. Die handgeformten Herzen werden zu guter Letzt in die halbbittere Schokoladenkuvertüre getunkt und zum Abtropfen sowie Aushärten aufgehängt.

Von der Kaiserin bis heute

Nach tagelanger Handarbeit präsentiert die Backstube stolz ihr Werk: die beliebten Maroniherzen der Conditorei Sluka. Für Konditormeisterin Manuela immer wieder ein Erlebnis: "In meinen Jahren bei Sluka haben schon Tausende Maroniherzen die Backstube verlassen und trotzdem ist es jeden Herbst etwas Besonderes. Es steckt viel Arbeit dahinter, umso schöner ist es, dass die Maroniherzen unseren Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern können!"

Gegründet wurde die Conditorei Sluka 1891 von Wilhelm Josef Sluka. Das Stammhaus am Wiener Rathausplatz etablierte sich innerhalb kürzester Zeit zum Treffpunkt der Wiener Gesellschaft. Neben Kaiserin Elisabeth genossen der Wiener Adel, das Wiener Bürgertum, Politiker und Künstler die süßen Kreationen, von denen einige noch heute nach Originalrezepten hergestellt werden. 2017 eröffnete die Dependance in der Kärntner Straße im Zentrum Wiens.

www.sluka.at

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