Deshalb sind manche Menschen erfolgreicher als andere

Marketagent und Sports Selection haben sich auf die Suche nach der Erfolgsformel begeben: Spitzensportler geben Einblicke.

Wieso sind manche Menschen erfolgreicher als andere? Ist es schlichtweg Talent oder steckt doch ein wenig mehr dahinter? Marketagent und Sports Selection haben sich in einem einzigartigen Projekt auf die Suche nach einer Erfolgsformel begeben und 31 Spitzensportlerinnen und -sportler, wie Benjamin Raich, Kira Grünberg, Andreas Goldberger oder Toni Polster nach ihrem persönlichen Bauplan für Erfolg und ihrem Umgang mit Krisensituationen gefragt. Diese Erkenntnisse wurden mit jenen der Gesamtbevölkerung in Relation gesetzt – ein spannender Vergleich, der aufdeckt, worin sich Spitzenathleten in Punkto Erfolg und Resilienz von "Otto Normalverbrauchern" unterscheiden.

Was uns nach oben bringt

"Mit der Tinte für Erfolgsrezepte könnte man einen ganzen See füllen, denn nie war die gesellschaftliche Begehrlichkeit, erfolgreich zu sein, höher als jetzt. Doch was liegt näher, als jene zu fragen, die es wissen müssen? Nämlich Weltmeisterinnen und Weltmeister, Olympionikinnen und Olympioniken sowie all jene, die es unserer Meinung nach verdient hätten", erläutert Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl die Hintergründe der Studie. "In einem einmaligen Studienprojekt haben wir die Ergebnisse von Spitzensportlern jenen der Gesamtbevölkerung gegenübergestellt und so erstmals identifiziert, was uns nach ganz oben bringt."

Rede und Antwort in diesem einzigartigen Projekt standen erfolgreiche Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Sportarten, wie Benjamin und Marlies Raich, Thomas Morgenstern, Andreas Goldberger, Kira Grünberg, Michael Konsel, Toni Polster, Felix Gottwald, Lizz Görgl sowie 22 weitere ehemalige Spitzenathleten.

Ziel war es, deren Erfolgs-Know-How mit jenen Denkweisen der durchschnittlichen Bevölkerung – 500 Personen zwischen 14 und 75 Jahren – zu vergleichen und zu identifizieren, worin sich die erfolgreichen Spitzenathleten letztendlich von Herrn und Frau Österreicher unterscheiden. Dazu wurden sie zu den Themen Erfolg, Resilienz und ihren Strategien im Umgang mit Krisen befragt.

Klare Erfolgsfaktoren

Intrinsische Motivation, harte Arbeit, Leidenschaft, Beharrlichkeit und Ehrgeiz sind jene Erfolgsfaktoren, die im Vergleich zur Gesamtbevölkerung bei den Weltmeistern wesentlich höher ausgeprägt sind. Dasselbe gilt für die Risikobereitschaft. Auffallend ist darüber hinaus, dass der Motivationsfaktor Anerkennung weit weniger relevant für die WeltmeisterInnen ist (13 Prozent), als von der Bevölkerung als solches erachtet (38 Prozent).

Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass die Erfolgsstrategien und Methoden zur Krisenbewältigung der Spitzensportler*innen nicht zufällig gewählt sind, sondern auf eindeutigen Regeln und Prinzipien beruhen. So denken beispielsweise 48 Prozent der Gesamtbevölkerung, dass der Faktor "Glück" einen starken Einfluss auf den persönlichen Erfolg hat. Unter den befragten Athleten sind es hingegen nur 23 Prozent. "Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert. Gewinnen heißt, dass du bereit bist länger zu laufen, härter zu arbeiten und mehr zu geben als alle anderen", ist die ehemalige Stabhochspringerin Kira Grünberg überzeugt.

Konfrontation mit Niederlagen

"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", lautet das Motto von 87 Prozent der befragten Spitzensportler – auch dies unterstreicht zusätzlich die angeführte höhere Risikobereitschaft unter den Athlet*innen, denn im Vergleich stimmen lediglich 57 Prozent der Bevölkerung mit der Aussage überein.

Neben den Sonnenseiten des Erfolgs, darf laut Expertise der Weltmeister allerdings die Kehrseite nicht vergessen werden. Auch, wenn für 87 Prozent "die schönen Seiten eindeutig überwiegen" und damit Glück, Zufriedenheit sowie persönliche Entwicklung und Belohnung einhergehen, ist Erfolg ohne Verzicht, stark steigender Verantwortung bzw. der Konfrontation mit Niederlagen nicht denkbar. "Die innere Erwartungshaltung ist permanent hoch, Ruhe zu finden ist demnach schwierig. Im Grunde war es nie genug", erinnert sich die Gesamtweltcupsiegerin und zweifache Weltmeisterin Alexandra Meissnitzer.

Resilienz & Wachstum in Krisensituationen

Da die Schattenseiten rund um Krisen und Niederlagen ein fundamentaler Teil des Erfolgs sind, lassen sich hier besonders klare Unterschiede zwischen den Sportlern und dem Bevölkerungsschnitt festmachen. So schätzen sich 70 Prozent der befragten Athleten auf dem "Resilienzbarometer" als äußerst widerstandsfähig gegen Krisen ein (Stufe 9 bzw. 10 von 10) – in der Bevölkerung sind dies lediglich 20 Prozent. Kein Sportler bewertet seine eigene Resilienz darüber hinaus mit weniger als 7 von 10.

Gefragt nach dem Umgang mit Krisen, sind stolze 97 Prozent der Weltmeister optimistisch, Krisen gut überwinden zu können – in der Bevölkerung sind dies nur 68 Prozent. Weiters betrachten 90 Prozent der Athleten Niederlagen als Chancen zur Verbesserung. Dieses Mindset teilen im Vergleich nur 60 Prozent der allgemeinen Bevölkerung. Bemerkenswert ist zudem die Resilienz im Umgang mit Herausforderungen: 30 Prozent der Österreicher geben an, sich leicht aus der Bahn werfen zu lassen, falls etwas nicht nach Plan laufen sollte – unter den Spitzensportlern sind es nur verschwindende drei Prozent.

Die Quintessenz sei es, stets lernbereit zu sein und gestärkt aus Krisensituationen hervorzugehen, erklärt Skisprung-Legende Andreas Goldberger: "Zuerst muss man einen Fehler oder Krise eingestehen. Danach objektiv analysieren warum es dazu gekommen ist. Aus Fehlern lernen und nächstes Mal besser machen. Es gibt auch bei jedem negativem Erlebnis immer irgendetwas Positives. Krisen sollten als Chance gesehen werden."

Das ist die Erfolgsformel

"Sofern sich der Schlüssel zum Erfolg in eine Formel gießen lässt, ist diese jedenfalls äußerst komplex und baut auf jahrelangen Erfahrungen. Dazu kommt das nötige Talent als Grundvoraussetzung in Verbindung mit einem klaren Ziel und Plan, Leidenschaft gepaart mit harter Arbeit sowie Disziplin und obendrein noch die richtigen mentalen Strategien sowie ein optimales Umfeld. Zweifellos müssen am Weg zum Erfolg also eine Vielzahl an Faktoren perfekt abgestimmt sein", fasst man bei Marketagent zusammen.

Deshalb laute die Erfolgsformel folgendermaßen: "Erfolg = Ziel + Plan + Leidenschaft + Wille + Harte Arbeit + Disziplin + Mentale Stärke + Umfeld + Talent + Glück + …" Oder wie es der ehemalige Weltklasse-Skispringer Thomas Morgenstern auf den Punkt bringt: "Erfolgreich war ich, wenn alle Zahnräder ineinander greifen und das Gesamtsystem nahezu perfekt funktioniert."

Sports-Selection-Chef Andreas Heralic ergänzt: "Erfolg ist kein Zufall. Viele Menschen tragen den Wunsch nach Erfolg in sich und bewundern erfolgreiche Menschen. Doch wie sieht der Bauplan für Erfolg und die erfolgreiche Überwindung von Krisen aus? Dieser Frage sind wir nachgegangen, um die ultimative Erfolgsformel – den Succus – für uns alle extrahieren zu können. Lassen Sie sich inspirieren!" (as)

www.sports-selection.at

www.marketagent.com

Kommentar schreiben

* Pflichtfelder.

Präsentation der Detailergebnisse am 30. Juni

Die detaillierten Erkenntnisse der Weltmeister-Studie inklusive der Bestandteile der Erfolgsformel werden am 30. Juni um 9 Uhr ausführlich im Rahmen eines Hybrid-Events inklusive Livestream der Öffentlichkeit präsentiert.

Neben den Vortragenden von Marketagent und Sports Selection wird auch die ehemalige Stabhochspringerin Kira Grünberg von ihrer Teilnahme an der Weltmeister-Studie berichten. Grünberg ist darüber hinaus als Botschafterin der Firmenchallenge Österreich 2021 aktiv, einem 50-Tage-Gesundheitsimpuls für Österreichs Firmen und deren Mitarbeitern, der von 7. September bis 26. Oktober 2021 stattfindet und am 30. Juni in Form einer ausführlichen Programmpräsentation ebenfalls vorgestellt wird.

leadersnet.TV