Das sind die Gewinner des Rudolf Trauner Preises 2020

Wirtschaftskammer Oberösterreich ehrt Wissenschafter Markus Achatz, hello again GmbH, Karl Niedersüß GmbH, Realsim, Rewellio GmbH und TeamEcho GmbH.

Ohne intensiven Kontakt zur Wissenschaft ist heute eine moderne, international erfolgreiche Wirtschaft völlig undenkbar. Die WKO Oberösterreich misst dieser Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft höchste Bedeutung zu. Das spiegelt sich u.a. in den Aktivitäten des 1988 initiierten Vereins "Rudolf Trauner Stiftung" wider. "Er fördert diese Kooperation im Sinne der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft durch die Vergabe von Preisen an Klein- und Mittelbetriebe für besonders interessante Kooperationsprojekte mit heimischen Universitäten bzw. den Fachhochschulen sowie auch durch die Vergabe von Wissenschaftspreisen an Universitätsprofessoren, die die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft fördern", betonte der Obmann des Vereins "Rudolf Trauner Stiftung", WKOÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger, bei der Verleihung in der WKO Oberösterreich .

Die fünf Anerkennungspreise, die jeweils mit 4.000 Euro dotiert sind, gingen diesmal an die Firmen hello again GmbH, Pasching, Karl Niedersüß GmbH, Rohrbach, Realsim, Ansfelden, Rewellio GmbH, Bad Ischl, und TeamEcho GmbH, Linz.

Wissenschaftspreis für Markus Achatz

Der Wissenschaftspreis der Rudolf Trauner Stiftung, der an hoch verdiente Wissenschaftler vergeben wird, die an der Johannes Kepler Universität Linz lehren bzw. mit ihr eng verbunden sind, ging diesmal an Markus Achatz vom Institut für Finanzrecht, Steuerrecht und Steuerpolitik der JKU. 

"Professor Achatz beeindruckt durch seinen hohen Anspruch an die Wissenschaft und seine hohe Reputation als Wissenschaftler und akademischer Lehrer. Ein anerkannter Jurist, ein respektierter Universitätslehrer, der es versteht, Wissenschaft und Praxis vorbildlich zu verbinden, ein begehrter Ratgeber und eine allseits sehr geschätzte Persönlichkeit ist der Träger des Wissenschaftspreises der Rudolf Trauner Stiftung 2019", so der Verein Rudolf Trauner Stiftung.

Alle Gewinner des Rudolf Trauner Preises 2020 finden Sie in unserer Fotogalerie. (red)

www.wko.at

Über die Rudolf Trauner Preisträger 2020

hello again GmbH

Das Paschinger Unternehmen erarbeitete und realisierte gemeinsam mit der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, das Projekt KIMIKU. Die Zielsetzung des Projektes bestand in der Entwicklung eines Tools zur Kundenbindung und Kundengewinnung vor allem für KMU. 

Karl Niedersüß GmbH

Die Karl Niedersüß GmbH mit Sitz in Rohrbach produziert und entwickelt seit 300 Jahren hochwertige Sättel und Reitzubehör.Gemeinsam mit der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz wurde das Projekt Sattelfertigung 4.0 umgesetzt. Hintergrund und Zielsetzung war die Fertigung von Sattelbäumen durch den Einsatz von Robotern. 

Realsim

Geschäftsführer Thomas Peterseil hat sich mit dem Projekt Augmented Driving and Emergency Systems (ADES) in Zusammenarbeit mit FH OÖ - Campus Hagenberg erfolgreich um die Verleihung des Rudolf Trauner-Preises beworben. Ziel des Projektes war die Erstellung von Mixed-Reality-Anwendungen für die Nutzung von Datenbrillen. Mit dieser innovativen Technologie werden Fahrtechniktrainings sowie die Ausbildung in Fahrschulen revolutioniert. Auch Einsatzkräfte werden heute mit Hilfe von Realsim auf den Ernstfall vorbereitet.

Rewellio GmbH

Das in Bad Ischl ansässige Unternehmen reichte das Projekt "Schlaganfall-Rehabilitation mit Hilfe von Virtual Reality", ein. Das Kooperationsprojekt wurde mit der FH Gesundheitsberufe durchgeführt. Zielsetzung war die End-user freundliche Entwicklung einer VR-App für die Rehabilitation von Schlaganfall Patienten. 

TeamEcho GmbH

Die TeamEcho GmbH aus Linz hat mit der der JKU Linz, Institut für Personal- und Organisationsentwicklung in Wirtschaft und Verwaltung das Projekt TeamEcho Digitalisierungsbarometer realisiert. Dabei geht es um die Entwicklung einer kontinuierlichen Messung der Digitalisierungsfähigkeit der Belegschaft eines Unternehmens. Durch diese niederschwellige Messung können z.B. Fördermaßnahmen im Bereich der Digitalisierung zielgerichtet eingesetzt werden.

Markus Achatz

Der heute 59-jährige wurde 2012 er mit überragender Mehrheit vom Nationalrat zum Mitglieds des österreichischen Verfassungsgerichtshofs nominiert und bekleidet dieses hohe Amt seit Anfang 2013. Darüber hinaus ist Professor Achatz Partner der renommierten Steuerberater- und Wirtschaftsprüferkanzlei Leitner&Leitner und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des oberösterreichischen Think Tanks Academia Superior.

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