Mars Austria muss Fabrik zusperren

Wegen "sinkender Nachfrage" nach süßen Produkten steht die Schokoladenfabrik in Breitenbrunn vor der Schließung – 110 Jobs betroffen.

Mars Austria plant, seine Schokoladenfabrik im burgenländischen Breitenbrunn zuzusperren. Der Hersteller der bekannten Süßigkeiten wie Mars, Snickers, Bounty, Twix, Amicelli und Co. reagiere damit auf eine weltweit "sinkende Nachfrage" nach den Naschereien trotz hoher Investitionen auf Seiten der Firma – so lautete die Begründung des Unternehmens in einer Aussendung. Bis Ende des kommenden Jahres werde die Arbeit in der Produktionsstätte möglicherweise eingestellt. Von der Schließung betroffen wären 110 Beschäftigte. Das Land Burgenland will jetzt das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen.

Schrittweise Einstellung der Produktion bis Ende 2020

Die Rollwaffel-Produktion soll bis Ende 2020 schrittweise eingestellt werden. Eine endgültige Entscheidung über eine Schließung werde aber erst nach Abschluss des Konsultationsprozesses mit dem Betriebsrat erfolgen, hieß es am Montag in einer Aussendung. 110 Beschäftigte wären betroffen.

Am Montag sei den Mitarbeitern ein Plan zur Schließung des Werks präsentiert worden, teilte das Unternehmen mit. Grund für die beabsichtigte Schließung sei die international sinkende Nachfrage nach Rollwaffel-Produkten. Das Werk leide unter einer zu geringen Auslastung. Auch durch Produktinnovationen und Bemühungen, die Effizienz und das Volumen der Fabrik zu steigern, habe man diesen negativen Trend nicht stoppen können.

In den nächsten Wochen soll laut Unternehmensangaben nach Einbindung aller Betroffenen eine Entscheidung über die Zukunft der Fabrik gefällt werden. Die beiden anderen österreichischen Standorte von Mars Austria in Wien und Bruck an der Leitha seien nicht betroffen. (red)

www.mars.at

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