Wer viel Zeit am Handy verbringt hat mehr Ritzen im Bett

Neue Studie enthüllt Verbindung zwischen exzessivem Smartphone-Konsum und höherer Anzahl an Sexualpartnern.

Handysüchtige sind promiskuitiver – und neigen zu höherem Alkoholkonsum sowie tendenziell zu psychischer Labilität. Dieses Zeugnis stellt eine aktuelle Studie aus, die von Forschern der University of Cambridge, Kollegen der University of Chicago sowie Wissenschaftlern der University of Minnesota durchgeführt worden ist. Die Wissenschaftler haben zusätzlich einen Hang zu Impulsivität und einer geringeren geistigen Gesundheit bei intensiven Usern festgestellt.

Höherer Alkoholkonsum

Befragt wurden 3.425 US-amerikanische Studenten. Inhaltlich drehte sich die Erhebung um den Smartphone-Gebrauch, die mentale Gesundheit und andere Aspekte des persönlichen Lebens. Den Ergebnissen der Studie zufolge nutzt einer von fünf Studierenden das Smartphone zu exzessiv. Hier ist auch die Zahl der Sexualpartner höher. Des Weiteren haben jene Befragte schlechtere Noten sowie einen Hang zu Alkoholkonsum und psychischen Problemen.

Von der exzessiven Smartphone-Nutzung waren vor allem Frauen und jüngere Studienteilnehmer betroffen. Von den Usern mit übermäßigem Handy-Konsum gaben 38 Prozent an, im vergangenen Jahr zwei oder mehr Geschlechtspartner gehabt zu haben. Bei sieben Prozent waren es sogar sechs oder mehr Sexualpartner. Bei den weniger Smartphone-abhängigen Nutzern waren es 27 Prozent, die zwei oder mehr Geschlechtspartner hatten. Nur drei Prozent sind mit sechs oder mehr Personen intim geworden.

Psychische Probleme

"Smartphones können als sozialer Weg für sexuellen Kontakt fungieren, sei es durch nachhaltige Partnerschaften oder beiläufigeren Sex", schreiben die Studienautoren in ihrem Paper. Ein abenteuerlicheres Sexualleben schien diese Studenten jedoch nicht glücklicher zu machen, da sie auch von starkem Alkoholkonsum, Angst, schlechtem Selbstwertgefühl und anderen psychischen Problemen berichteten. (red)

www.cam.ak.uk

www.uchicago.edu

www.twin-cities.umn.edu

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