Das sind Österreichs wertvollste Markenunternehmen

EBI-Studie ermittelt mehrfaches Milliardenpotenzial für heimische Top-Brand-Betriebe.


Heuer hat das European Brand Institute (EBI) bereis zum 16. Mal seine Österreichische Markenwert Studie durchgeführt und die wertvollsten Markenunternehmen basierend auf dem "trend-Top- 500 Ranking der umsatzstärksten Unternehmen Österreichs" vom Juni 2019 ermittelt. Am Mittwoch wurden die Resultate im News Media Tower vor Journalisten und Markenverantwortlichen präsentiert.

Laut Studienautor Gerhard Hrebicek, dem Präsidenten des European Brand Institute, lasse sich aus der Österreichischen Markenwert Studie "ein Milliardenpotenzial für österreichische Markenunternehmen ableiten, wenn die letztgültigen internationalen Standards bei den Lead- Brands eingeführt werden. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ergeben sich daraus Investments in Marken, neue Jobs, ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts und damit mehr Wohlstand."

Top Ten der Austro-Brands mit Wert über 30 Milliarden Euro

Die zehn wertvollsten Austro-Markenunternehmen sind zusammen mehr als 31,076 Milliarden Euro wert und wachsen durchschnittlich um +6 Prozent. Als wachstumsstärkstes Markenunternehmen 2019 schaffte der führende europäische Omni-Channel Anbieter Signa Retail dank aufsehenerregender Akquisitionen mit +43 Prozent Markenwertwachstum und einem Markenwert von 904 Millionen erstmals den Sprung in die Top Ten.

Die weiteren Platzierungen bleiben dieses Jahr noch unverändert mit geringfügigen Markenwertzuwächsen. Solide Zuwächse verzeichnen der heimische Mineralölkonzern OMV (+8,2 Prozent ) und Erste Group Bank (+4,2 Prozent), die führende Retailbank im östlichen EU-Raum und Österreich.

Red Bull, Swarovski und Novomatic als konstante Marken-Zugpferde

Durch gezielte Fortführung der Markeninvestitionen verbunden mit einem konsequenten Kostenmanagement und hervorragender Absatzentwicklung in neuen Märkten wie Indien und Brasilien verteidigt Red Bull, Österreichs einziges Markenunternehmen von globaler Bedeutung, seine Spitzenposition mit einem Markenwert von 13,185 Milliarden Euro (+0,9 Prozent). Negative Währungseffekte bescheren Österreichs wertvollstem Luxusgüterkonzern Swarovski trotz gutem Geschäftsgang einen minimalen Markenwertrückgang (-1,1 Prozent) und einen Markenwert von 3,465 Milliarden Euro.

Novomatic ist einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt mit Sitz in Niederösterreich beschäftigt mehr als 30.000 Mitarbeiter und verzeichnet Aktivitäten in über 70 Ländern. Die Markenwertsteigerung um +0,7 Prozent auf 3,433 Milliarden Euro Markenwert bestätigt laut EBI-Studie die gezielte Zweimarkenstategie mit Admiral (B2C) und Novomatic (B2B) des heimischen Technologieführers. 

Der unangefochtene Wachstumsführer der heimischen Lebensmittelbranche Spar Österreich Gruppe reüssiert mit +1,5 Prozent Markenwertzuwachs und 2,072 Milliarden Euro Markenwert.

ÖBB, Spar und Raiffeisen top

Österreichs größter und wertvollster Mobilitätsdienstleister ÖBB konnte mit Klimaschutzstrategie und gelebter Kundenorientierung seinen Markenwert um +0,1 Prozent auf 1,894 Milliarden Euro steigern. Beim Thema Nachhaltigkeit nehmen die ÖBB eine Vorreiterrolle ein, mit dem Ziel mit 100 Prozent grünen Bahnstrom CO2-neutral zu werden. Darüber hinaus konnten die ÖBB mit dem nightjet in der internationalen Berichterstattung wie der New York Times punkten.

Österreichs wertvollste Finanzdienstleistungsmarke Raiffeisen Banken Gruppe konnte um +0,9 Prozent an Markenwert auf 2,059 Milliarden Euro zulegen. Die Umstrukturierungsmaßnahmen greifen und die vertrauenswürdige Bankenmarke setzt auf Innovationskraft mit zukunftsträchtigen Kooperationen im Bereich künstliche Intelligenz und Venture Capital Fonds.

Erfolgreiche Unternehmen sind die attraktivsten Arbeitgeber

"Wirklich attraktive Arbeitsplätze gibt es nur in attraktiven Regionen. Vor allem die gut qualifizierten und talentierten Mitarbeiter entscheiden sich nicht mehr unter reinen Finanz- und Karriereaspekten für oder gegen einen Arbeitgeber. Sie suchen eine optimale Work/Life-Balance und wenn die Standortregion eines Unternehmens keine starke Marke ist, wird es im Kampf um die besten Mitarbeiter immer schlechte Karten haben. Hingegen kann eine Region, die sich zu einer starken, positiv besetzten Marke entwickelt hat, ein wichtiges Argument bei einer Arbeitsplatzentscheidung sein und so das Employer Branding jedes Unternehmens entscheidend unterstützen", so Monica Rintersbacher, die Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria.

Impressionen von der Präsentation der EBI Markenwertstudie 2019 finden Sie in unserer Fotogalerie. (rb)

www.europeanbrandinstitute.com

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