Staatspreis Innovation 2019 für In-Vision Digital Imaging Optics GmbH

Höchste staatliche Auszeichnung für das Projekt "Intelligente Belichtungsmaschine für seriellen 3D Druck".

Am vergangenen Donnerstagabend wurde der Staatspreis Innovation 2019 in der Grand Hall des Erste Campus Wien verliehen. Heuer ging die Auszeichnung an das Niederösterreichische Unternehmen "In-Vision Digital Imaging Optics GmbH", die den prestigeträchtigen Preis für das Projekt "Intelligente Belichtungsmaschine für seriellen 3D Druck" entgegennahm.

Der Staatspreis Innovation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert und wurde in diesem Jahr bereits zum 39. Mal vergeben, überreicht wurde er durch Bundesministerin Margarete Schramböck. 

"Light Engine" für 3D-Drucker

Die In-Vision Digital Imaging Optics GmbH erhält den diesjährigen Staatspreis Innovation für das Projekt "Intelligente Belichtungsmaschine für seriellen 3D Druck". 3D-Drucker sind mittlerweile nichts Neues mehr. Meist werden sie aber nur zur Fertigung von Prototypen verwendet; die Serienproduktion greift auf herkömmliche Methoden zurück.

Die Firma In-Vision macht nun den nächsten Schritt mithilfe einer optoelektronischen Belichtungsmaschine, kurz "Light Engine" genannt, deren 3D-gedruckte Produkte besonders stabil sind, wei im Fertigungsprozess keine Sollbruchstellen entstehen. Die Light Engine kann zur seriellen Fertigung etwa von Schuhen, Zahnimplantaten oder Autoteilen verwendet werden.

Sonderpreise für MAI International und TDK Electronics

Im Rahmen der Staatspreis-Gala verleiht die Wirtschaftskammer Österreich auch den Sonderpreis "Econovius" an ein KMU, das sich durch besonders innovative Leistungen auszeichnet. WKÖ-Präsident Harald Mahrer überreichte diesen "Econovius"-Sonderpreis an die MAI International GmbH für das Projekt "Anlage für Schaumbeton (Porenleichtbeton "PLB")". Es handelt sich um einen ökologisch hochwertigen Leichtbeton, der auch in der Herstellung wenig CO2 und Energie verbraucht.

Mit dem von Verbund gestifteten Sonderpreis "Verena" (Verbund E-Novation Award) wurde die TDK Electronics GmbH & Co OG aus Deutschlandsberg in Kooperation mit der Graz University of Technology für das Projekt "Cera ChargeTM – erster Solid-State-Akkumulator in kompakter SMD-Technologie" ausgezeichnet.

Plötzlich brennende Handys haben zu einer Schrecksekunde in der Tech-Welt geführt: Offenbar besteht bei Lithiumionen-Akkumulatoren ein Brandrisiko. Die Lösung, die der Elektrokeramikhersteller TDK Electronics mit dem CeraChargeTM anbietet, ist ein Akkumulator mit einem keramischen Festkörper als Elektrolyt, mit dem die Gefahr von Brand, Explosion oder das Auslaufen von Elektrolytflüssigkeit ausgeschlossen ist.

Impressionen von der Preisverleihung in der Grand Hall des Erste Campus finden Sie in unserer Fotogalerie. (rb)

www.staatspreis.at

 

Sollten Sie das Video nicht abspielen können, klicken Sie bitte hier!

Weitere Nominierungen im Zuge des Staatspreises Innovation 2019

Neben der In-Vision Digital Imaging Optics GmbH wurden weitere fünf Unternehmen mit einer Nominierung ausgezeichnet:

  •  Innofreight Solutions GmbH, Bruck an der Mur

Projekt „Smart GigaWood - Innovativer digitalisierter Hochleistungswaggon für Holz und weitere KV-Module“: Dem effizienteren Transport von Rundholz dient ein digitalisierter, leichtgewichtiger Waggon mit vertikalen Streben. Eine Zuladungs-App hilft beim effizienten Beladen.

  •  Knauf AMF Deckensysteme GesmbH, Ferndorf

Projekt "Rekalzinierung – Der Weg zu Zero Waste": In jahrelanger Forschungsarbeit hat das Unternehmen ein CO2-neutrales Verfahren zur kompletten Wiederverwertung des betriebseigenen Holzwolle-Abfalls entwickelt.

  • Sico Technology GmbH, Bad Bleiberg

Projekt "Siliziuminjektor für die Halbleiterfertigung": Ein neues Verfahren bringt Injektoren aus hochreinem Silizium für die CVD-Beschichtung hervor; das ist dasselbe Material, aus dem die in der Halbleiterfertigung genutzten und zu beschichtenden Scheiben bestehen.

  • Tribotecc GmbH, Arnoldstein

Projekt „Funktionelle Fasern“: Spezifisch entwickelte funktionelle Fasern bringen Metallsulfide an die richtige Stelle: Zwischen Bremsscheiben und -belägen verbessern sie die Reibung und reduzieren Geräusche und Verschleiß.

  • USound GmbH, Graz

Projekt "Die weltweit ersten piezoelektronischen MEMS-Mikrolautsprecher": Im Zuge des Trends zu mikroskopisch kleinen Elektrogeräten gibt es jetzt auch Lautsprecher im Ausmaß von wenigen Kubikmillimetern, die schneller und sparsamer sind.

Für den "Econovius" waren folgende weitere Unternehmen nominiert:

  • SY-LAB Geräte GmbH: Weltneuheit für die Untersuchung von Käsereimilch
  • surgebright GmbH: Shark Screw – mit Sicherheit, keine Metallentfernung
  • Villinger GmbH: Liteheat - Thermal Comfort Like at Home

Für den Sonderpreis VERENA waren weiters nominiert:

  • EVN AG in Kooperation mit der TU Wien: joulie
  • ecop Technologies GmbH in Kooperation mit der TU Wien: Rotation Heat Pump

www.staatspreis.at

leadersnet.TV

Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weitersurfen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.
Weitere Informationen.