A1 Start Up "Parkbob" macht’s möglich: "Alexa, darf ich hier parken?"

Mitglied des A1 Start Up Campus bindet nach Amazon-Kooperation jetzt auch Satelliten ein. Marcus Grausam: "Großartiger Erfolg".

Das 2015 gegründete Start-up "Parkbob" digitalisiert das Parken, indem es rund 1.200 Datenquellen – wie zum Beispiel offene Verwaltungsdaten von Städten, Stadtpläne, Satellitenbilder, anonyme Bewegungsdaten aus Car-Fleet-Navi-Systemen und Parkplatzpläne – abgreift und dem Fahrer zur Verfügung stellt. So können geltende Parkregeln (Anrainerparkplatz, Ladezone, Kurzparkzone usw.) punktgenau für den jeweiligen Standort ausgespielt werden.

"Parkbob" besteht mittlerweile aus 25 Experten und Expertinnen (davon 18 Frauen) unterschiedlicher Fachgebiete aus 12 Ländern und ist seit seiner Gründung Mitglied des A1 Start Up Campus in Wien.

Bereits Anfang des Jahres hat Parkbob seine Kooperation mit Amazon Alexa verkündet: Mit dem neuen Parkbob-Service genügt die Frage „Alexa, wie lange darf ich hier parken“ oder "Alexa, welche Parkregeln sind hier zu beachten", um sofort die gewünschten Informationen zu erhalten.

Der "Parking Made Easy-Skill" ermöglicht den Kunden, Alexa zu fragen, wie lange sie auf dem aktuellen Parkplatz parken dürfen, wo sich die nächste Parkgarage befindet oder ob sie am jeweiligen Standort überhaupt parken dürfen. Zunächst ist das Service in 13 US-Städten, unter anderem in New York, San Francisco und Los Angeles, verfügbar. Ab Q2/2019 wird das Service auch in europäischen Städten zur Verfügung stehen.

© A1Marcus Grausam, A1 CEO © A1

Kein Wunder, dass A1 CEO Österreich, Marcus Grausam stolz ist: "Der großartige Erfolg von Parkbob zeigt, dass aus Österreich heraus globale Scaleups möglich sind. Wir freuen uns, wenn wir so aufstrebende Start-ups wie Parkbob von Beginn an mit dem A1 Start Up Campus-Programm unterstützen können."

Next Step nach den USA: der Weltraum

Im Rahmen einer langfristigen Kooperation entwickelt nun "Parkbob" gemeinsam mit der European Space Agency (ESA) ein System für satellitengestützte Verfügbarkeitsdienste, das öffentliche Anwendungen wie Verkehrsmanagement und Stadtplanung radikal erleichtern wird. Darüber hinaus sollen auch Mobilitätsanbieter und Logistik-Unternehmen bei Flotten-Management oder bei der Optimierung von Lieferungen profitieren.

"Diese Kooperation ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung fortschrittlicher digitaler Last-Mile-Lösungen und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie öffentlich-private Partnerschaften die Einführung neuer Technologien in der Region fördern können. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit der ESA künftig weiter auszubauen", so Parkbob-Gründer Adelsberger.

Mehr Informationen unter: www.a1startup.net und alexa.parkbob.com

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