Wiener Modeschmuckhersteller Pierre Lang schlittert in Millionenpleite

Auch Hans Andersen Ges.m.b.H. beantragte Eröffnung eines Sanierungsverfahrens.

Die Pierre Lang Europe Handelsges.m.b.H. und die Hans Andersen Ges.m.b.H. haben am Dienstag jeweils einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Handelsgericht Wien gestellt.

Die Ursache für die angespannte finanzielle Situation der renommierten Modeschmuckhersteller liegt laut einer Aussendung "in einem unerwarteten, erheblichen Umsatzrückgang in den umsatzstarken Monaten Oktober und November 2018". Die Unternehmensgruppe wurde 1961 von den Brüdern Hans und Peter Andersen gegründet und zählt zu den größeren Modeschmuckherstellern Europas. 1984 riefen sie die Marke "Pierre Lang" ins Leben. Beide Unternehmen beantragten bereits 2012 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung und erfüllten den Sanierungsplan zur Gänze.

Die im Sanierungsverfahren zu berücksichtigenden Verbindlichkeiten der Pierre Lang Europe Handelsges.m.b.H. betragen insgesamt 6,5 Millionen Euro. Bei einer Schließung des Unternehmens wäre mit Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 8,275 Millionen zu rechnen. Bei der Hans Andersen Ges.m.b.H. betragen die Verbindlichkeiten für das Sanierungsverfahren insgesamt 8,898 Millionen und im Liquidationsfall 13,778 Millionen. (as/ots)

www.pierre-lang.at

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