Zell am See: Skigebiet Schmittenhöhe steckt 80 Millionen Euro in Erweiterung

Öffentliches Interesse sticht Naturschutz aus.  

Grünes Licht gibt es einem Bericht der Krone zufolge für den Ausbau des Skigebiets Schmittenhöhe in Richtung Piesendorfer Hochsonnberg. Das Bundesverwaltungsgericht habe entschieden, dass die Interessen von Volks- und Regionalwirtschaft, Tourismus und Arbeitsmarkt den Naturschutz überwiegen. Die Schmittenhöhe-Bahn AG wollte sich noch nicht dazu äußern, man warte zuerst die zweiwöchige Einspruchsfrist ab.

Das Projekt wurde bereits vor acht Jahren vom Land genehmigt, dann aber vom Umweltsenat abgelehnt. Die Pläne haben damals vier Lifte samt Pisten, ein Skizentrum mit Gastronomie und Parkflächen vorgesehen. Rund 80 Millionen Euro wurden dafür kalkuliert. Das Projekt wäre der nächste Schritt zur skitouristischen Erweiterung auf den Gletscher, das Kitzsteinhorn (LEADERSNET berichtete). (jw)

www.schmitten.at

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