Lkw-Kartell: Post und Flughafen schließen sich Mega-Klage aus Deutschland an

Die höchste Strafe, die je in einem Kartellverfahren verhängt worden ist.  

Daimler, Iveco, DAF, Volvo/Renault und Scania mussten aufgrund unerlaubten Austauschens von Preisinformationen zwischen 1997 bis 2011 3,8 Mrd. Euro Strafe zahlen - die höchste Strafe, die in einem Kartellverfahren je verhängt wurde. Seit Kurzem ist auch eine  von der Deutschen Bahn initiierte Sammelklage gegen den Kronzeugen MAN anhängig, bei der laut einem Bericht der Presse auch österreichische Unternehmen dabei sind. So haben sich etwa der Flughafen Wien und die Post angeschlossen. Von einem Schaden in der Höhe von etwa 500.000 Euro ist bei Ersterem die Rede.

In Summe geht es bei dieser Klage um 35.000 Lkw mit einem Einkaufsvolumen von über zwei Milliarden Euro, bei denen es aufgrund überhöhter Preise zu einer Schädigung gekommen sein könnte, schreibt die Presse. (jw)

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