ORF rechnet heuer und 2018 mit schwarzer Null

Sparprogramm, Gebührenanpassung, Personal-Reduktion und 225,6 Millionen Euro durch Werbung. 

"Das Jahr 2018 wurde, wie schon 2017, ohne die Realisierung von Einmalerlösen ausgeglichen geplant", so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Andreas Nadler, Kaufmännischer Direktor. Das "ausgeglichene Bilanzieren" soll vor allem die komplette Wirksamkeit der 2017 in Kraft getretenen Gebührenanpassung (2018 soll diese 635,2 Millionen Euro bringen), die Fortschreibung des Sparprogramms sowie der Abbau von 48 Vollzeit-Äquivalenten möglich machen -die Mitarbeiter sollen 2018 359,3 Millionen Euro kosten. Eine schwarze Null hänge demzufolge nicht vom allfällig zu realisierenden (Teil-)Verkauf von Liegenschaften ab.

Beim Umsatz rechnet man insgesamt mit 989 Millionen Euro aus Programmentgelten, Werbung und sonstigen Umsatzerlösen - der ursprüngliche Finanzplan 2017 ging von 967,4 Millionen Euro aus. Für das laufende Jahr rechnet der ORF für 2017 mit 983,3 Millionen Euro Umsatz, womit der Finanzplan 2018 ein Plus von 0,6 Prozent vorsieht.

Der ORF geht von einem "dynamischen Wachstum im Medium TV" aus und von "einem leichten Rückgang der Marktanteile" - 225,6 Millionen Euro will man mit Werbung einnehmen. (red)

www.orf.at

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