Philip Morris eröffnet eigene Shops für E-Zigaretten

„Wir warten nicht darauf, bis andere den Markt ­umschmeißen." 

Nach einer knapp einjährigen Testphase in Frankfurt samt Außenwerbungskampagne in den Testmärkten will Philip Morris den Marktauftritt seiner Iqos-Boutiquen in mehrere deutsche Großstädte ausdehnen.  In modern und reduziert eingerichteten Flagship-Stores, die an Apples-Shops erinnern, vertreibt der Tabakkonzern den elektronischen Halter, in den ein Tabak-Stift – der „Marlboro HeatStick“ - eingelegt wird. Während der Tabak bei herkömmlichen Zigaretten bei Temperaturen von etwa 800 Grad Celsius verglüht, erhitzt ihn das iQOS-Gerät nur auf etwa 350 Grad Celsius. Ohne Verbrennung entsteht "Dampf, der nach Tabak schmeckt“

Um von der herkömmlichen Zigarette weniger abhängig zu werden, steckt der Tabakhersteller 80 Prozent seiner Budgets in Deutschland in die neue Marke. "Wir warten nicht darauf, bis andere den Markt ­umschmeißen", so Thorsten Scheib, Marketinggeschäftsführer der Marlboro-Mutter Philip Morris, zu WUV.

In Japan, wo Philip Morris die Vertriebsrechte besitzt, ist Iqos bereits ein Verkaufsschlager. Experten schätzen, dass 2025 in den USA 55 Milliarden iqos-Heatsticks verkauft werden, das entspricht einem Umsatz von rund 17 Milliarden Dollar. (jw)

www.pmi.com

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