Unternehmen künftig mit Doppelspitze
NÖM-Manager wird Geschäftsführer der Vorarlberg-Milch

| Wolfgang Zechner 
| 12.07.2026

Lukas Assmair übernahm mit Anfang Juli die Geschäftsführung der Vorarlberg Milch. Gemeinsam mit Bruno Breuß bildet der bisherige Einkaufsleiter der NÖM AG künftig die Doppelspitze des Unternehmens.

Die Vorarlberg Milch hat ihre Geschäftsführung neu aufgestellt. Seit 1. Juli verstärkt Lukas Assmair die Unternehmensleitung und bildet gemeinsam mit Bruno Breuß die neue Doppelspitze. Assmair war bereits in den vergangenen Monaten interimistisch für die Molkerei tätig und übernimmt die Funktion nun offiziell. Vor etwas mehr als einem Jahr, im Ende Mai 2025, hatte die NÖM AG bekannt gegeben, die wirtschaftlich angeschlagene Vorarlberg Milch mit Sitz in Feldkirch zu übernehmen. Der Produktionsstandort sowie die Marke Ländle Milch bleiben erhalten (KEYaccount/LEADERSNET berichtete hier, KEYaccount-Herausgeber Wolfgang Zechner analysierte im Vorjahr den Deal hier). 

Wechsel nach erfolgreicher Übergangsphase

Assmair kommt von der NÖM AG, wo er zuletzt als Einkaufsleiter tätig war. Er war bereits in den vergangenen Monaten interimistisch für die Vorarlberg Milch tätig. Nun erfolgt die offizielle Übergabe der Geschäftsführungsagenden. "Wir bedanken uns bei Lukas Assmair für seinen engagierten und erfolgreichen interimistischen Einsatz bei der Vorarlberg Milch. Er hat in kurzer Zeit wichtige Weichen gestellt", sagen die NÖM-Vorstände Alfred Berger und Josef Simon.

Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit

Gemeinsam mit Finanzvorstand Bruno Breuß, der seit 2019 für die Vorarlberg Milch arbeitet, soll Assmair die Weiterentwicklung des Unternehmens vorantreiben. Nach Angaben der Vorarlberg Milch stehen dabei nachhaltiges Wachstum, Innovationen und die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt. "Die Vorarlberg Milch ist ein starkes Unternehmen mit hoher regionaler Verankerung und großem Potenzial. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Bruno Breuß und dem gesamten Team die erfolgreiche Entwicklung weiterzuführen und die Zukunft aktiv zu gestalten", sagt Assmair.

Milchbranche im Umbruch

Zusammenschlüsse dominieren seit einiger Zeit die heimische Molkereibranche. Zuletzt haben auch die Eigentümergenossenschaften der SalzburgMilch und der Pinzgau Milch einer Fusion zugestimmt. Durch die Verschmelzung werden die jeweiligen Anteile an der Pinzgau Milch Produktions GmbH in die neue Struktur eingebracht. Dadurch wird die SalzburgMilch künftig 60 Prozent an der Gesellschaft halten. (KEYaccount/LEADERSNET berichtete hier). 

www.noem.at

www.vmilch.at

www.milch.com

www.pinzgaumilch.at

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