Fotos des sheconomy-Sommerfestes
Im Donauturm wurden die Top-Arbeitgeber für Frauen gefeiert

| Janet Teplik 
| 08.07.2026

Hoch über den Dächern Wiens wurden die Top Female Workplaces im Rahmen des Sommerfests ausgezeichnet. Bei Sonnenuntergang und mit Panoramablick feierten die Gäste den Erfolg für mehr Fairness in der Arbeitswelt, während Mutige sogar die hauseigene Rutsche testen durften.

Ein spektakulärer Rundumblick und strahlender Sonnenuntergang bildeten die Kulisse für ein ganz besonderes Kulturevent der Arbeitswelt. Im Wiener Donauturm kamen zahlreiche Gäste zusammen, um die Vergabe der aktuellen Auszeichnungen für die besten Frauen-Arbeitsplätze zu feiern. Das höchste Gebäude Österreichs erwies sich dabei als idealer Ort für die Veranstaltung, die von sheconomy und kununu initiiert wurde und den Erfolg von Gleichstellung und Vielfalt ins Rampenlicht rückte.

Weibliche Meinung gefragt

Ausgezeichnet wurden die Top Female Workplaces in Österreich und Deutschland. Das Ranking basiert auf zehntausenden anonymen kununu-Bewertungen von Mitarbeiterinnen (Stichtag 30. November 2025) und soll zeigen, dass Vielfalt, Fairness sowie gelebte Gleichstellung keine leeren Versprechen sind, sondern messbare Faktoren. Berücksichtigt wurden dabei Arbeitnehmerinnen aller Berufsgruppen, Branchen und Karrierestufen. 

"Ein attraktiver Arbeitsplatz für Frauen entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch eine Unternehmenskultur, in der Chancengleichheit jeden Tag erlebbar ist. Gemeinsam mit sheconomy machen wir diese Vorbilder sichtbar und geben anderen Unternehmen Orientierung", so Nina Zimmermann, CEO von kununu.

sheconomy Geschäftsführerin und Herausgeberin Kristin Hanusch-Linser sieht in der Auszeichnung mehr als ein Gütesiegel: "Es ist eine Einladung zur Exzellenz und ein starkes Signal an Talente wie an den Markt: Hier wird weibliche Karriere nicht behauptet, sondern ermöglicht." Wer dies verstehe, schaffe sich einen echten Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Köpfe, ist sie sicher. 

Die besten Arbeitgeber:innen für Frauen

Auf dem ersten Platz landete das 2019 gegründete oberösterreichische Unternehmen Ndigital Consulting GmbH, das sich als Recruiting-Partner der Planungs-, Bau- und Immobilienbranche versteht und rund 650 Kund:innen im DACH-Raum betreut. Die Mitarbeiterinnen vergeben vor allem in den Kategorien Gleichberechtigung und Kolleg:innen-Zusammenhalt auf kununu jeweils die Höchstbewertung von fünf von fünf Punkten. 

Einen Platz dahinter, auf Rang zwei, befindet sich die in Linz ansässige Smarter Ecommerce GmbH. Das Unternehmen entwickelt seit rund 18 Jahren E-Commerce-Lösungen für Kund:innen in 49 Ländern und betreibt Standorte in Linz, Wien sowie London.  Mitarbeiterinnen haben jeweils 4,6 von fünf Sternen in den Kategorien Vielfalt und Arbeitsatmosphäre vergeben. Die Unternehmenskultur wird als modern wahrgenommen und liegt zehn Prozent über dem Branchendurchschnitt der IT-Branche. 

Ebenfalls aufs Siegertreppchen schaffte es auch die Kärntner Monel GmbH (3. Platz). Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass das Unternehmen zu den Top Female Workplaces zählt. Die Betreuungseinrichtung bietet Menschen mit und ohne Beeinträchtigung vielfältige Unterstützungsangebote – von Urlaubsbegleitung über Freizeitaktivitäten bis zu Sportassistenz und tiergestützten Angeboten mit Therapiehund. 

Die vollständige Liste der Top Female Workplaces Österreich 2026 finden Sie hier und die Top-Arbeitgeber:innen für Frauen nach Bundesländern hier. Mehr über Deutschlands beste Arbeitgeber:innen gibt es wiederum hier zu lesen. 

Feierliche Verleihung im Wiener Donauturm

Die feierliche Auszeichnung der Top Female Workplaces fand in diesem Jahr im Wiener Donauturm im Rahmen des Sommerfestes statt. Donauturm-Geschäftsführer Roman Bauer begrüßte die Gäste bei Sonnenuntergang und 360-Grad-Blick über Wien: "Der Donauturm steht seit 1964 hier und ist noch immer das höchste Gebäude Österreichs. Wir sind sehr stolz darauf, Sie heute hier begrüßen und bewirten zu dürfen." Mutige Teilnehmer:innen konnten zudem die hauseigene Rutsche des Turms ausprobieren. 

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer richtete sich Hanusch-Linser an die zahlreichen Gäste. In ihrer Begrüßung betonte sie die wirtschaftlichen Dimensionen des Themas: "Wir sind hier, weil es einen beinharten, wirtschaftlichen Grund gibt, warum man sich um Frauenarbeitsplätze kümmern muss. Es geht um die wirtschaftliche Zukunft, ums wirtschaftliche Überleben, um den Kampf um die besten Köpfe."

Auch Co-Founder von sheconomy, Hermann Sporrer, zeigte sich sichtbar vom großen Zuspruch erfreut: "Es freut mich sehr, dass heute wieder so viele Unternehmen da sind. Full House, sehr schön, kaum Absagen – das ist in der heutigen Zeit auch nicht selbstverständlich." Mit Blick auf die Datenbasis der bereits zum dritten Mal vergebenen Auszeichnung ergänzte er: "Unser Partner kununu wertet anhand von über acht Millionen Arbeitgeberbewertungs-Daten von Mitarbeiterinnen aus dem deutschsprachigen Raum die Top 300 Arbeitgeber in Österreich aus. Die Kriterien haben wir sehr hart gesetzt – nur ein Prozent der Unternehmen im gesamten DACH-Raum erfüllt sie überhaupt."

Einblicke in die Erfolgsfaktoren moderner Arbeitskulturen

Im Anschluss an die Verleihung gab Chesran Glidden, Vice President B2B bei kununu, in einem Impulsvortrag detaillierte Einblicke in jene Faktoren, die Top Female Workplaces auszeichnen. Die Daten von kununu zeigten deutlich, dass vor allem eine gelebte Arbeitskultur ausschlaggebend sei, welche die unterschiedlichen Lebensrealitäten der Beschäftigten berücksichtigt. Besonders stark schneiden diese Arbeitsplätze dort ab, wo die Arbeitsrealität konkret spürbar wird, wie etwa bei den Entwicklungschancen, beim Führungsverhalten, bei der Work-Life-Balance sowie bei der Gleichberechtigung.

Danach diskutierten Amina Yassin, Teamleitung Kartenservice und Fraud Service Center, und Manja Kuchel, Vice President Marketing bei Cloudflight, über gelebte Gleichberechtigung im Berufsalltag, wobei Eszter Brhlik die Moderation übernahm. Kuchel brachte es auf den Punkt, dass noch Luft nach oben sei, solange wir keine Räume schaffen, in denen alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht oder Gender sein und stattfinden dürfen. Yasin ergänzte, wie entscheidend Transparenz sei: "Eine transparente Unternehmenskultur gibt Frauen Sicherheit und Mut, sich weiterzuentwickeln – zu den gleichen Konditionen wie alle anderen auch."

Einen Eindruck vom Sommerfest im Donauturm können Sie sich mittels Galerie hier und hier verschaffen.

www.sheconomy.media

www.kununu.com

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