Fotos vom "#FulltimeworkingMoms"-Netzwerkabend
Berufstätige Mütter diskutierten in Wien über Karriere und Familie

Berufstätige Mütter und weibliche Führungskräfte kamen kürzlich bei einem gemeinsamen Netzwerkabend der Initiative #FulltimeWorkingMoms und Coca-Cola HBC Österreich zusammen, um über moderne Arbeitswelten zu sprechen.

In Österreich ist Vollzeitarbeit für Mütter nach wie vor eher die Ausnahme. Laut aktuellen Statistiken arbeiten weniger als 30 Prozent der Frauen mit Kindern unter 15 Jahren hierzulande in einem Vollzeitjob – zum Vergleich: bei den Vätern sind es mehr als 80 Prozent. Hinter diesen Zahlen stehen strukturelle wie gesellschaftliche Hürden für Frauen. Ebendiesen will die Initiative #FulltimeWorkingMoms auf den Grund gehen, bestehende Barrieren sichtbar machen und den Dialog über moderne Arbeitswelten fördern. Gemeinsam mit dem Getränkekonzern Coca-Cola HBC Österreich, der als Gastgeber fungierte, lud die Initiative dafür kürzlich zu einem Netzwerkabend nach Wien, bei dem berufstätige Mütter, weibliche Führungskräfte und Unternehmensvertreterinnen über die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ins Gespräch kamen.

Initiative auf Basis von persönlichen Erfahrungen

Gegründet wurde #FulltimeWorkingMoms von Nadia Tor, Sales Director bei ZTE Austria. Der Anstoß kam aus ihrer eigenen Situation als Mutter in einer Führungsposition. Nach der Rückkehr in den Vollzeitjob sah sie sich immer wieder mit Fragen und Vorurteilen konfrontiert, die nicht ihre fachlichen Fähigkeiten, sondern ihre Rolle als Mutter betrafen.

Diese Erfahrung wurde für sie zum Antrieb, wie sie selbst schilderte: "Mir wurde bewusst, wie tief gesellschaftliche Erwartungen an Mütter noch immer verankert sind. Ich habe damals beschlossen, mich davon nicht einschüchtern zu lassen, sondern meinen eigenen Weg zu gehen. Heute möchte ich andere Frauen dabei unterstützen, ihre eigenen Entscheidungen selbstbewusst zu treffen – ohne sich ständig rechtfertigen zu müssen. Genau dafür gibt es #FulltimeWorkingMoms."

Heute versteht sich die Community als Plattform für Austausch, Inspiration und gegenseitige Unterstützung. Gemeinsam mit Unternehmen, Expert:innen und Entscheidungsträger:innen will sie bestehende Hürden sichtbar machen und Lösungen fördern, die Frauen eine selbstbestimmte Karriere ermöglichen – denn Vereinbarkeit sei keine private Angelegenheit einzelner Familien, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, ist die Gründerin der Initiative überzeugt.

Offene Gespräche über Führung und Familie

Neben einer interaktiven Workshop-Session in Kleingruppen bildete eine Podiumsdiskussion den Höhepunkt des Netzwerkevents. Dabei sprachen Alžbeta Takáčová, People & Culture Director bei Coca-Cola HBC Österreich, und Stella Wagner, Regional Sales Manager IC East beim Unternehmen, offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Karriere, Familie und Führung. Aufgezeichnet wurde das Gespräch zugleich für den Podcast #WomenWorkingWednesdays, der in Kürze auf Spotify zu hören sein soll. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Frage, welche Rolle authentische Vorbilder für Frauen auf dem Weg in Führungspositionen spielen.

"Vielfalt bedeutet auch, unterschiedliche Lebensrealitäten anzuerkennen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die individuelle Karrierewege ermöglichen. Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten, damit sich Menschen nicht zwischen Familie und beruflicher Entwicklung entscheiden müssen", so Takáčová.

Beim abschließenden Networking bei Drinks und Snacks wurden die Gespräche vertieft, neue Kontakte geknüpft und erste Kooperationen angestoßen.

LEADERSNET war vor Ort und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt.

www.coca-cola.com

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