Fotos & Video vom Business Breakfast
Neue Perspektiven für KMU – von Geopolitik bis Gründermut

Beim Business Breakfast der RLB NÖ-Wien lieferten Expert:innen Einblicke in aktuelle Entwicklungen wie wirtschaftliche Unsicherheiten, Standortfragen und Digitalisierung. LEADERSNET.tv fragte nach, mit welchen Maßnahmen man KMU stärken kann und worauf Gründer:innen derzeit achten sollten.

Im Rahmen eines KMU-Business Breakfasts der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien kamen Unternehmer:innen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Veranstaltung ging im Raiffeisenhaus am Donaukanal über die Bühne und bot eine Plattform für fachlichen Input und persönlichen Austausch.

Zum Auftakt betonte Martin Rapf, Bereichsleiter Stadtbank KMU, die Bedeutung des Formats: Das Business Breakfast sei ein "wirklich, wirklich geschätztes Format", da es mehrere Teilbereiche vereine. Einerseits lieferten die Vorträge wertvolle Impulse, andererseits fördere das Zusammensein und der persönliche Austausch die Zusammenarbeit. Gerade diese Kombination trage dazu bei, "das gemeinschaftliche Unternehmertum noch zu verstärken".

Blick in die Zukunft aus unterschiedlichen Blickwinkeln

Den wirtschaftlichen Rahmen setzte Matthias Reith, Senior Ökonom bei Raiffeisen Research, der aktuelle Daten und Einschätzungen präsentierte. Er verwies darauf, dass geopolitische Entwicklungen – insbesondere der Konflikt im Iran – zusätzliche Unsicherheiten für Inflation, Zinsen und Konjunktur mit sich brächten. Die wirtschaftliche Entwicklung sei derzeit stark von externen Faktoren wie Energiepreisen abhängig, führte er aus.

Im Anschluss widmete sich Franz Schellhorn, Direktor der Denkfabrik Agenda Austria, in seinem Impulsvortrag der Frage "Was braucht Unternehmertum in Österreich?“. Gegenüber LEADERSNET.tv fand er klare Worte: "Die wichtigste Maßnahme wäre, dass der Staat endlich seinen Ausgabenrausch in den Griff kriegt." Ausgeglichene Haushalte seien "die Garantie für alle Unternehmen", dass nicht zusätzliche Belastungen entstünden. Zudem brauche es "Rechtssicherheit" sowie ein Regulierungsmoratorium – also "dass keine neuen Regulierungen kommen".

Praxisnahe Einblicke lieferte Alexander Knechtsberger, Eigentümer der DocLX Holding, mit einem Fokus auf Unternehmertum und Digitalisierung. Mit Blick auf junge Gründer:innen riet er: "Mach es einfach." Die heutigen technologischen Möglichkeiten wie Künstliche Intelligenz würden es erleichtern, eigenständig Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es gehe darum, eigene Stärken zu erkennen und konsequent zu nutzen.

Ergänzend dazu gaben Max Blaschitz und Bianca Donabauer aus dem KMU-Team der Stadtbank Einblicke in die Begleitung von kleinen und mittleren Unternehmen. Sie führten aus, dass eine enge Zusammenarbeit sowie fundiertes Branchen-Know-how entscheidend seien, um Betriebe nachhaltig auf ihrem Wachstumspfad zu unterstützen.

Kontinuierlicher Austausch von großer Bedeutung

Abschließend waren sich die Teilnehmer:innen einig: Das Business Breakfast verdeutlichte, dass Herausforderungen und Chancen eng miteinander verknüpft sind und ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wirtschaft und Expert:innen wesentlich zur Orientierung beiträgt.

Video-Interviews

Neben Martin Rapf, Matthias Reith, Franz Schellhorn und Alexander Knechtsberger holte LEADERSNET.tv noch Verena El-Rayes, CEO & Founder von CETEO, und Iris Potucek, Leitung der Finanzen Mitras Immobilien, vor die Kamera.

Fotos vom Business Breakfast sehen Sie in unserer Galerie.

www.raiffeisen.at/noew

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