180 eingereichte Projekte
Trigos 2026 erzielt Rekordzahl an Einreichungen

Mit insgesamt 180 eingereichten Projekten wurde heuer der höchste Wert seit 13 Jahren erreicht. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen in Österreich, die verantwortungsvolles und nachhaltig orientiertes Wirtschaften mit konkreten Maßnahmen für Umwelt und Gesellschaft verbinden.

Der Trigos 2026 verzeichnet heuer so viele Einreichungen wie seit 13 Jahren nicht mehr: Insgesamt wurden 180 Projekte für Österreichs Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften eingereicht. Das große Interesse unterstreiche laut den Veranstalter:innen, dass nachhaltiges Wirtschaften für Unternehmen in Österreich weiterhin hohe Relevanz habe. Getragen wird der Preis von respACT, der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der Caritas, dem Österreichischen Roten Kreuz, dem Umweltdachverband und der Industriellenvereinigung (IV). Unterstützt wird die Initiative darüber hinaus von weiteren Partnern und Bundesministerien.

Breiter Mix an Einreichungen

Rund die Hälfte der heurigen Projekte stammt von Unternehmen, die erstmals beim Trigos einreichen. Gleichzeitig reicht das Feld von 54 Großunternehmen, darunter zahlreiche Industrieunternehmen und Hidden Champions, bis hin zu Kleinunternehmen, auf die etwa die Hälfte der Einreichungen entfällt. "Dieser breite Mix zeigt, wie vielfältig nachhaltiges Engagement in Österreich ist. Große Unternehmen schaffen enorme Hebelwirkung, während kleine Betriebe mit Innovationsgeist, Mut und starker intrinsischer Motivation beeindrucken", sagt Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.

Regional gesehen entfällt mit 23 Prozent der größte Anteil der heurigen Einreichungen auf Wien. Dahinter folgen Tirol und Kärnten, also jene beiden Bundesländer, in denen heuer zusätzlich ein regionaler Trigos vergeben wird. Damit sollen nachhaltige Vorreiter:innen vor Ort stärker sichtbar gemacht und innovative Lösungen aus den Regionen zusätzlich in den Fokus gerückt werden. "Der regionale Trigos stärkt lokale Vorreiter:innen, macht innovative Lösungen sichtbar und zeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften längst ein zentraler Erfolgsfaktor für die Zukunft der Regionen ist", so Nikolaus Juhász, respACT-Vorstand und Vorstandsvorsitzender der BKS Bank.

Nominierungen werden Ende Juni bekanntgegeben

Nach dem Abschluss der Einreichphase läuft nun die Jurybewertung an. In einem mehrstufigen Verfahren prüfen Juror:innen der sechs Trägerorganisationen gemeinsam mit acht externen Expert:innen die eingereichten Projekte. Ende Juni sollen in jeder der sechs Kategorien jeweils drei Nominierungen bekanntgegeben werden.

Die Preisverleihung folgt, wie auch im letzten Jahr (LEADERSNET berichtete), schließlich im Herbst. Dann werden sowohl die bundesweiten Gewinner:innen des Trigos 2026 als auch die Preisträger:innen der regionalen Auszeichnungen in Kärnten und Tirol geehrt. 

Einen Eindruck von der Verleihung im vergangenen Jahr können Sie sich in unserer Galerie machen. 

www.trigos.at

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