Fotos der Presseveranstaltung
Höllinger rückt alkoholfreien Genuss ins Zentrum

| Wolfgang Zechner 
| 04.05.2026

Im Wiener Palais Auersperg zeigte der Frühstückshersteller im Rahmen einer Pressekonferenz, wie alkoholfreie Alternativen den gesellschaftlichen Umgang mit Konsum verändern. Eine aktuelle Umfrage belegt: Der Wunsch nach bewussten Entscheidungen wächst, doch soziale Dynamiken bremsen noch.

Ein früher Abend im Palais Auersperg, hohe Räume, gedämpftes Stimmengewirr, Gläser in der Hand, von der Decke hängen schwere Kronleuchter. Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Afterwork wirkt, ist in Wahrheit ein bewusst gesetztes Signal. Der Fruchtsafthersteller Höllinger nutzt die Bühne der Wiener Eventlocation, um alkoholfreien Genuss aus der Nische zu holen und mitten ins gesellschaftliche Leben zu stellen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert das Unternehmen aktuelle Studienergebnisse, die einen klaren Befund liefern. Viele Menschen wollen ihren Alkoholkonsum reduzieren, stoßen dabei jedoch auf unausgesprochene Erwartungen. Höllinger positioniert sich damit nicht nur als Getränkeanbieter, sondern als Treiber eines kulturellen Wandels. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage von Höllinger und TQS Consulting unter 1.000 Österreicher:innen zwischen 14 und 65 Jahren im Jänner 2026.

Zwischen Anspruch und Realität

Die Zahlen zeichnen ein deutliches Bild. 57 Prozent der Befragten mussten sich bereits dafür rechtfertigen, keinen Alkohol zu trinken. Besonders häufig passiert das im Freundeskreis oder bei Veranstaltungen. Damit wird sichtbar, wie stark Alkohol noch immer als sozialer Standard verankert ist.

"Es geht längst nicht nur um ein Getränk, sondern um Zugehörigkeit und Erwartungshaltungen", erklärt Geschäftsführer Gerhard Höllinger. "Die Ergebnisse zeigen, dass viele Menschen bewusster konsumieren möchten, gleichzeitig aber soziale Erwartungen eine Rolle spielen. Alkoholfreie Alternativen sollten somit zu einer Selbstverständlichkeit werden und nicht zur Ausnahme." Genau hier setzt das Unternehmen an. Denn während der Wunsch nach bewussterem Konsum wächst, fehlen oft akzeptierte Alternativen, die diesen Schritt im sozialen Kontext erleichtern.

Alkoholfrei als neue Selbstverständlichkeit

Die Studie zeigt zugleich das Potenzial des Segments. 64 Prozent der Befragten sehen alkoholfreie Alternativen als Erleichterung, um in Gesellschaft "Nein" zu sagen. Für viele werden sie zur Brücke zwischen individuellem Anspruch und sozialer Teilhabe. Höllinger greift diese Entwicklung aktiv auf. Mit der Integration einer eigenen alkoholfreien Bar in das Afterwork-Format im Palais Auersperg wird das Konzept erlebbar gemacht.

Auch seitens der Location wird der Wandel bestätigt. "Die Nachfrage nach solchen Angeboten wächst spürbar und verändert die Atmosphäre von Veranstaltungen nachhaltig", sagt Gastgeber Thomas Chang Jin.

Der Naturtrüb-Pionier

Begonnen hat alles im Jahr 1998, als Gerhard Höllinger als einer der Ersten erkannte, dass in den heimischen Supermarktregalen unter den Getränken vor allem ein Produkt fehlte: der Apfeldirektsaft. So entwickelte der vormalige Produktmanager den ersten naturtrüben, direkt gepressten Apfelsaft auf Basis steirischer Äpfel. Anfangs wurde das Unternehmen noch aus der eigenen Wohnung gesteuert, inklusive Lager am Balkon und improvisiertem Büro im Wohnzimmer. Heute umfasst das Sortiment mehr als 50 Produkte und wird in rund 50 Länder exportiert.

KEYaccount/LEADERSNET war auch mit einem Fotografen vor Ort. Alle Fotos finden Sie hier

www.hoellinger-juice.at

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