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Zum Welttag der Käsekrainer erklang in Wien der "Radatzky Marsch"

Anlässlich des Ehrentags der Wiener Wurstspezialität zog die Radatz-Blasmusik-Kapelle mit einem musikalischen Umzug durch die Wiener Innenstadt. Kabarettist Robert Palfrader unterstützte dabei am Würstelstand und servierte Käsekrainer mit dem Original Radatz Käsefusserl.

Seit inzwischen rund 50 Jahren ist die Käsekrainer aus der österreichischen Küche nicht mehr wegzudenken. Gerade in Wien erfreut sie sich dank der Allgegenwärtigkeit der Würstelstände großer Beliebtheit. Das war allerdings nicht immer so: Nachdem das heimische Familienunternehmen Radatz mit neuen Wurst-Kombinationen experimentierte und infolgedessen die Original Radatz Käsekrainer schuf, blieb diese zunächst unbeachtet, da die Wiener Würstelstände damals nur gekochte Würste verkauften. Erst als am Würstelstand beim Praterstadion erstmalig eine Grilleinrichtung installiert wurde und sich dieses Konzept nach und nach ausbreitete, begann die Erfolgsgeschichte der gegrillten Käsekrainer, die sich schließlich zu einer wahren Wiener "Schmeckenswürdigkeit" etablierte.

Mit Blasmusik durch die Wiener Innenstadt

Der beliebten Wurst zu Ehren und pünktlich zum Start in die Grillsaison rief das Wiener Traditionsunternehmen auch heuer wieder den "Welttag der Käsekrainer" aus. Gefeiert wurde dieser mit einem musikalischen Umzug der Radatz-Blasmusik-Kapelle durch die Wiener Innenstadt. Zu Mittag stand zudem prominente Unterstützung beim Servieren bereit: Kabarettist und Schauspieler Robert Palfrader servierte heiße Käsekrainer mit dem Original Radatz Käsefusserl. Seine Mutter Christine betrieb einst selbst einen legendären Würstelstand und ist verwandtschaftlich eng mit der Familie Radatz verbunden. Zudem gilt sie als Erfinderin des "Stupfens". Durch das Anstechen der Wurst entsteht beim Braten das knusprig karamellisierte "Käsefusserl", das für viele längst zum unverwechselbaren Erkennungszeichen einer gelungenen Käsekrainer geworden ist.

"So eine Käsekrainer braucht auch einen Ort, an dem sie perfekt zubereitet wird: den Würstelstand. Ich weiß, wovon ich spreche, denn meine Mutter hat jahrzehntelang einen legendären Würstelstand betrieben, den es leider nicht mehr gibt", so Palfrader. Um den Wiener Würstelstand an sich brauche man sich laut dem Kabarettisten allerdings keine Sorgen machen, steht er doch seit Ende 2024 offiziell auf der Liste des immateriellen Kulturerbes (LEADERSNET berichtete). "Ein Ort, an dem man – egal zu welcher Uhrzeit – Menschen aus allen Lebenslagen, quer durch die Bevölkerung trifft: Jung und Alt, Arm und Reich, gescheit und blöd. Also die perfekte Bühne für die Königin der Würste: die Käsekrainer!", meint Palfrader.

Symbol des Miteinanders

"Die Käsekrainer ist für uns mehr als nur ein Klassiker – sie ist das Herzstück der Wiener Würstelstandkultur. Sie bringt Menschen zusammen, egal ob Stammgast oder Tourist:in. Mit dem Welttag feiern wir diese lebendige Tradition – und unser Radatzky Marsch zu den Würstelständen der Stadt zeigt, dass es nicht nur ums Essen, sondern ums Miteinander geht", betonte Franz Radatz, Geschäftsführer der Radatz Feine Wiener Fleischwaren, und ergänzte: "Hoch lebe die Käsekrainer – ein Feiertag für alle, die wissen, wie gut Wien schmeckt."

LEADERSNET war dabei und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt.

www.radatz.at

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