Oster-Trends 2026
Eier bleiben gefragt, Herkunft und Tierwohl gewinnen weiter an Bedeutung

| Redaktion 
| 29.03.2026

Der Eiermarkt in Österreich wächst trotz steigender Preise weiter. Gleichzeitig achten Konsument:innen verstärkt auf Herkunft und Haltungsform, insbesondere rund um das Ostergeschäft.

Eier zählen weiterhin zu den stabilsten Produkten im Lebensmittelhandel. Laut aktueller RollAMA-Analyse konsumieren die Österreicher:innen im Schnitt rund 250 Eier pro Jahr. 2025 lag der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel bei rund einer Milliarde Stück, trotz gestiegener Preise. Auch saisonal bleibt das Produkt relevant. Zu Ostern steigt die Nachfrage traditionell deutlich an. Zwei Drittel der Haushalte kaufen in dieser Zeit mehr Eier, 44 Prozent greifen zu mehr als zehn zusätzlichen Stück.

Herkunft wird zum entscheidenden Kaufkriterium

Beim Einkauf spielt die Herkunft eine zentrale Rolle. Laut einer aktuellen Marketagent-Umfrage im Auftrag von Billa achten 90 Prozent der Konsument:innen darauf, dass Eier aus Österreich stammen. Damit liegt das Produkt auch im Vergleich zu anderen Kategorien wie Fleisch oder Milchprodukten an der Spitze. Auch die Zahlungsbereitschaft steigt: 72 Prozent sind bereit, für Eier aus regionaler und tiergerechter Haltung mehr zu bezahlen. Neben der Herkunft zählen die Haltungsform sowie der Preis zu den wichtigsten Entscheidungsfaktoren.

Tierwohl verändert das Sortiment

Die Verschiebung zeigt sich auch im Marktanteil. Freiland- und Bioeier machen mittlerweile mehr als die Hälfte des Absatzes aus, während klassische Bodenhaltung leicht zurückgeht. Österreich zählt damit zu den Vorreitern im Bereich Tierwohl. Auch der Handel reagiert darauf. So setzt Billa ausschließlich auf Eier aus Boden-, Freiland- und Biohaltung und bezieht zu Ostern rund 10,5 Millionen gefärbte Eier von heimischen Produzent:innen.

Ostergeschäft als wichtiger Impulsgeber

Mit insgesamt rund 70 Millionen konsumierten Ostereiern bleibt das Produkt ein fixer Bestandteil der Feiertage. 79 Prozent der Haushalte essen zu Ostern Eier, rund ein Drittel färbt diese selbst. Gleichzeitig gilt es, genau hinzusehen: Für gefärbte und verarbeitete Eier besteht keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. Gütesiegel wie das AMA-Gütesiegel bieten hier Orientierung und garantieren Rückverfolgbarkeit sowie kontrollierte Qualität.

www.amainfo.at

www.billa.at

www.marketagent.com

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