Kooperation für KI-gestützte Forschung
OGM und kraftwerk entwickeln gemeinsamen Ansatz für Research und Strategie

| Redaktion 
| 04.02.2026

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Echtdaten mit KI-gestützten Analyseprozessen zu verbinden und daraus nachvollziehbare Strategien und Anwendungen abzuleiten.

OGM und die Wiener Agentur kraftwerk gehen künftig eine Kooperation ein, die Research und datenbasierte Kommunikation stärker miteinander verbinden soll. Im Zentrum steht ein gemeinsamer Ansatz für "KI gestützte Forschung, Prognosen & Kommunikation". Dabei sollen statistisch abgesicherte Marktforschung und Echtdaten-Analytik mit KI-gestützten Recherche- und Syntheseprozessen kombiniert werden.

Heimo Hammer, CEO von kraftwerk, betont in diesem Zusammenhang: "In Zeiten von ChatGPT & Co. wird es immer wichtiger, die echten und überprüften Daten zu verwenden und nicht zu 100 Prozent alles zu glauben, was die KI uns zur Verfügung stellt".

Von Daten zu Strategie und Aktivierung

Die Partnerschaft verfolgt das Ziel, Forschungsergebnisse direkt in Strategieentwicklung, Kommunikation, digitale Produkte und Aktivierung zu überführen. OGM liefert dabei die belastbare Datenbasis, während kraftwerk den Schwerpunkt auf transparente und nachvollziehbare Kommunikation legt. "Unser gemeinsamer Nenner ist Innovationskraft und der Anspruch, datenbasiert zu arbeiten, ohne zur 'Hallucination Company' zu werden", so die Kooperationspartner. 

Umfragen als Teil eines breiteren Datenverständnisses

Wolfgang Bachmayer, Gründer und Geschäftsführer von OGM, verweist darauf, dass OGM in der öffentlichen Wahrnehmung oft auf Umfragen reduziert werde, die Arbeit heute jedoch deutlich breiter aufgestellt sei. "Viele kennen OGM aus der Medienöffentlichkeit vor allem über Umfragen. In Wahrheit ist Umfrageforschung heute nur noch die kleine sichtbare Spitze", so Bachmayer. 

Der Fokus liege zunehmend auf behördlichen Echtdaten sowie auf Methoden zur Konsum- und Ausgabenanalysen. KI werde dabei als unterstützendes Werkzeug genutzt, um Wissen schneller zu finden und in verwertbare Erkenntnisse zu übersetzen.

Signal statt Rauschen in einem Informationsüberfluss

Johannes Klotz, Data Scientist und Prokurist von OGM, beschreibt die methodische Kernleistung darin, relevante Informationen aus einem komplexen Umfeld herauszufiltern: "Heute geht es darum, in einem überschwelligen Informationsumfeld Rauschen vom Signal zu trennen", so der Experte. 

Die Zusammenarbeit setze auf die Verbindung anonymisierter Registerdaten mit weiteren Datenquellen und, wo sinnvoll, ergänzende Befragungen.

KI als Beschleuniger mit klaren Standards

Beide Partner verstehen KI nicht als Abkürzung, sondern als Produktivitäts- und Qualitätshebel. Hammer unterstreicht, wie wichtig die Unterscheidung zwischen echten Daten und Falschinformationen geworden ist: "In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, echte Daten von Fake News zu unterscheiden und vor allem in Bereichen wie KI und Social Media, mit den richtigen Informationen und Daten Strategien und Kommunikationskonzepte zu entwickeln. Es geht nicht nur um First oder Third-Party Daten, sondern um die richtigen Daten, die durch KI in Echtzeit zur Verfügung stehen."

Auch Bachmayer sieht KI als ideales Instrument, um Datengrundlagen schneller zu recherchieren und zu belastbaren Schlüssen zu gelangen: "KI ist für uns ideal, um Datengrundlagen in ihrer Vielfalt zu recherchieren und schneller zu verwertbaren Schlüssen zu kommen – zu jedem Thema, in jeder Zielgruppe, in jedem Land".

Die Kooperation richte sich laut den beiden Unternehmen an Organisationen, die Evidenz und Wirkung stärker zusammenführen wollen. 

www.kraftwerk.co.at

www.ogm.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV