Fotos vom 24. Jagdhornbläserkonzert
Jagdhornklang zum Jahresauftakt im Festspielhaus St. Pölten

| Tobias Seifried 
| 01.02.2026

Mit dem 24. Jagdhornbläserkonzert eröffnete der NÖ Jagdverband traditionell das jagdliche Jahr. Sechs Jagdhornbläsergruppen und die Gastgruppe Federspiel gestalteten einen Abend im Zeichen von Musik und Brauchtum.

Mit dem 24. Jagdhornbläserkonzert des Niederösterreichischen Jagdverbands wurde im ausverkauften Festspielhaus St. Pölten traditionell das jagdliche Jahr eröffnet. Sechs Jagdhornbläsergruppen aus Aspersdorf, St. Aegyd/Neuwalde, Breitenfurt, Purgstall/Erlauf, Zayatal und Öhling sowie die Gastgruppe Federspiel gestalteten den musikalischen Abend unter dem Motto "Auf, auf zur Jagd!".

Insgesamt standen 17 Stücke der niederösterreichischen Gruppen sowie ein Querschnitt aus dem Repertoire von Federspiel auf dem Programm. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Gernot Kahofer, Landeshornmeister des NÖ Jagdverbands. Durch den Abend führte Reinhard Doplik, Fachausschussvorsitzender für jagdliches Brauchtum im NÖ Jagdverband.

Verbindung von Tradition, Kultur und Menschen

Als Vertreter des Landes Niederösterreich überbrachte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf die Grußworte. In seiner Ansprache hob er die große Bedeutung der Jagd und der Jagdmusik für das Bundesland hervor. "Hier spürt man die Liebe zum Land! Die Jäger:innen gestalten und bewahren die wertvollen Naturräume unserer Heimat. Die Jagdhornmusik ist ein integraler Bestandteil der Jagd und verbindet auf besondere Weise Tradition, Kultur und Menschen", so Pernkopf. Das alljährliche Jagdhornkonzert im ausverkauften Festspielhaus St. Pölten bringe diesen Anspruch eindrucksvoll zum Ausdruck. Besonders freue ihn der starke Zuspruch junger Musiker:innen, der zeige, dass die Jagdhornmusik auf einen engagierten und talentierten Nachwuchs bauen könne, so der LH-Stellvertreter.

Auch Landesjägermeister Christoph Metzker betonte die Rolle der Jagd in Niederösterreich. Über 37.000 Jäger:innen würden einen wichtigen Beitrag für Umwelt, Wild und Gesellschaft leisten und damit ihrer Verantwortung in besonderer Weise gerecht werden. Ein wesentlicher Bestandteil des jagdlichen Handwerks sei die Jagdhornmusik, die sich von reinen Signalen bei Gesellschaftsjagden zu einem Ausdruck von Freude, Leidenschaft und gelebtem Brauchtum entwickelt habe. Mit mehr als 160 Jagdhornbläsergruppen unterstreiche Niederösterreich den hohen Stellenwert dieser Musik als Kulturgut und sei damit mit großem Abstand das stärkste Bundesland.

Ehrengäste

Zu den Ehrengästen im ausverkauften Saal zählten der Bischof der Diözese St. Pölten Alois Schwarz, der Nationalratsabgeordnete Johann Höfinger, die Landtagsabgeordnete Doris Schmidl, Landespolizeidirektor Franz Popp, Niederösterreichs Militärkommandant Georg Härtinger und Militärkapellmeister Adi Obendrauf, der Sprecher der NÖ Bezirkshauptleute Günter Stöger, St. Pöltens Vizebürgermeister Matthias Adl, Landesforstdirektor Hans Grundner, die Leiterin der Gruppe Land- und Forstwirtschaft Doris Stilgenbauer, Niederösterreichs Bauernbunddirektor Paul Nemecek, der Geschäftsführer von Kultur Niederösterreich Harald Froschauer, Uniqa-Landesdirektor Thomas Zöchling sowie Uniqa-Vorständin Sabine Pfeffer und der Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung Stefan Jauk.

Das Jagdhornbläserkonzert präsentierte sich damit einmal mehr als Fixpunkt im kulturellen Jahreskalender des Landes und als Zeichen für die enge Verbindung von Jagd, Musik und Brauchtum in Niederösterreich.

LEADERSNET war bei der Veranstaltung. Fotos sehen Sie in unserer Galerie.

www.noejagdverband.at

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