Fotos vom Sparte Information und Consulting-Event
Karoline Edtstadler will Bürokratie abbauen und den Standort Salzburg stärken

Die Landeshauptfrau hat bei einer Veranstaltung der Wirtschaftskammer Salzburg die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort des Bundeslandes hervorgehoben.

Landeshauptfrau Karoline Edtstadler sprach kürzlich im "Living Room" in Salzburg vor rund 100 Mitgliedern der Sparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Salzburg über ihre Ziele für die Wirtschaft. Seit einem halben Jahr ist sie in Salzburg ressortverantwortlich für wirtschaftliche Belange, mit Ausnahme des Tourismus, der von Landesrat Stefan Schnöll betreut wird. In ihren Ausführungen nannte sie drei zentrale Bereiche, mit denen sie sich bereits vor ihrem Amtsantritt beschäftigt hatte: Sicherheit im weitesten Sinne, Arbeitsplatzsicherung und die Verbindung von Tradition und Moderne in Unternehmen. Dabei warnte sie: "Denn wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, wenn wir keine mutigen Unternehmerinnen und Unternehmer haben, die innovativ sind und sich etwas zutrauen, dann geht unser Wohlstand ganz einfach flöten."

Geografische Lage als Chance

Edtstadler betonte, dass Salzburgs Lage zwischen dem süddeutschen Raum, Italien, Slowenien und der Schweiz viele wirtschaftliche Chancen biete und den Standort attraktiv mache. Diese Vorteile müssten mit passenden Rahmenbedingungen unterstützt werden, insbesondere für Unternehmen, die hier investieren oder sich ansiedeln möchten. Dazu zählte sie auch gute Verkehrsanbindungen, etwa über den Flughafen Salzburg.

Taskforce für Entbürokratisierung

Ein zentrales Instrument zur Verbesserung der Standortqualität ist laut Edtstadler eine von der Wirtschaftskammer Salzburg initiiere Taskforce für Entbürokratisierung. Sie kündigte an: "Ende Jänner trifft sich die Taskforce wieder. Ich erwarte mir dann sehr bald erste Ergebnisse. Denn jede Verbesserung und Vereinfachung in der Bürokratie entlastet die Betriebe und trägt dazu bei, den Standort attraktiver zu machen." Edtstadler unterstrich, dass viele Probleme direkt in Salzburg gelöst werden könnten, ohne allein auf Maßnahmen aus Wien oder Brüssel zu verweisen.

Rolle der Sparte Information und Consulting

Die Sparte Information und Consulting leiste einen wichtigen Beitrag bei der Bewältigung aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen, so der Tenor. Spartenobmann Wolfgang Reiger erklärte: "Viele Betriebe in unserer Sparte befassen sich mit den großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft, mit denen wir konfrontiert sind, von der künstlichen Intelligenz, über neue Technologien und Geschäftsmodelle bis zur Dekarbonisierung der Wirtschaft. Nicht umsonst hat die IC den Beinamen Zukunftssparte."

Einen Eindruck können Sie sich hier machen. 

www.wko.at

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