Video-Interview mit Birgit Rechberger-Krammer
Henkel zwischen Transformation und Regulierungsdruck

Verunsicherte Konsument:innen, hohe Kosten und immer neue regulatorische Vorgaben prägen das Umfeld für Markenartikler. Im großen KEYaccount-Talk spricht Birgit Rechberger-Krammer, Präsidentin von Henkel in Österreich und Senior Vice President Consumer Brands Henkel Europe, über Marktverschiebungen, die Transformation des Konzerns und die Herausforderungen des Standorts Europa.

Nach der Inflationswelle zeigt sich vor allem im Bereich Waschen und Putzen eine erhöhte Kaufzurückhaltung. Aktionen und günstigere Segmente gewinnen an Bedeutung, während sich Kosmetik weiterhin robust entwickelt. Rechberger-Krammer beschreibt im KEYaccount-Video-Interview starke Marken dennoch als Stabilitätsfaktor in unsicheren Zeiten. Henkel habe 2025 solide abgeschlossen, habe sich aber rasch an verändertes Konsumverhalten anpassen müssen.

Umbau als Daueraufgabe

Die Zusammenführung der Bereiche Beauty Care und Laundry bewertet die Managerin als klaren Erfolg. Henkel habe den Fokus geschärft, sich von Randsegmenten getrennt und die Profitabilität deutlich gesteigert. Gleichzeitig sei Transformation kein abgeschlossener Prozess. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz und neue gesetzliche Vorgaben erforderten laufende Anpassungen, so Rechberger-Krammer.

Regulierung braucht Augenmaß

Kritisch äußert sich Rechberger-Krammer zur zunehmenden Überregulierung in Europa. Unklare Vorgaben etwa bei Verpackungen erschwerten Investitionen und Innovation. Planungssicherheit sei entscheidend, um Standorte langfristig abzusichern. Als gebürtige Wienerin betont sie zugleich die strategische Bedeutung des Henkel-Standorts Wien als Produktions- und Headquarter für Osteuropa.

Die Fotos vom Making-of des Videos finden Sie hier

 

www.henkel.at

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