Fotos der Pressekonferenz
So wird der Wiener Opernball 2026

| Larissa Bilovits 
| 18.01.2026

Was sich die Gäste vor Ort und die Zuseher:innen vor den Fernsehbildschirmen heuer vom "Ball der Bälle" erwarten dürfen, wurde am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz enthüllt. Neben einem künstlerischen Aufgebot der Sonderklasse soll auch heuer wieder Solidarität im Fokus stehen. 

Am Donnerstag, dem 12. Februar, heißt es erneut "Alles Walzer", wenn der 68. Wiener Opernball in der Wiener Staatsoper als traditioneller Höhepunkt der alljährlichen Ballsaison über die Bühne geht. Nachdem im Vorjahr bis zu 1,445 Millionen Zuschauer:innen die Übertragung im ORF verfolgten (LEADERSNET berichtete über die Highlights), steht auch heuer wieder der gesamte Hauptabend ab 20:15 Uhr auf ORF 2, 3sat sowie auf der Streaming-Plattform ORF On ganz im Zeichen des Balls der Bälle – vom Einzug der Gäste über die Feststiege über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis hin zur Mitternachtsquadrille.

Was genau sich die Zuschauer:innen Zuhause sowie die Gäste vor Ort heuer vom Opernball erwarten dürfen, enthüllte eine Pressekonferenz vergangenen Freitag. Unter Moderation von Andi Knoll präsentierten Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper, das Organisationsteam Susanne Athanasiadis, Birgit Reitbauer und Maryam Yeganehfar sowie ORF-Generaldirektor Roland Weißmann und ORF-Unterhaltungschef Martin Gastinger das sehnsüchtig erwartete Programm. Mit dabei waren unter anderem auch Moderatorin Teresa Vogl, die Kommentatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz sowie "Alles Opernball"-Moderatorin Lilian Klebow.

Hochkarätiger Auftakt

Die künstlerische Eröffnung ist auch heuer hochkarätig besetzt und bringt erstmals spürbares Broadway-Flair in das Haus am Ring. Unter der musikalischen Leitung von Pablo Heras-Casado spielt das Orchester der Wiener Staatsoper, als Solist:innen sind Pretty Yende und Benjamin Bernheim zu erleben. Das musikalische Programm spannt einen Bogen von Schostakowitsch bis Verdi und umfasst ebenso Klassiker aus Leonard Bernsteins "West Side Story" wie aus Victor Herberts "The Enchantress". Die feierliche Fanfare zum Auftakt übernimmt erneut das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Markus Henn.

Einen tänzerischen Höhepunkt setzt das Wiener Staatsballett mit dem "Carousel Waltz" aus "Carousel" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II. Die Neukreation stammt von Choreografin Jessica Lang, die Kostüme stammen aus dem Hause Giorgio Armani. Insgesamt stehen 32 Tänzer:innen der Compagnie auf der Bühne. Ergänzt wird das Programm schließlich durch das Wiener Opernball Orchester unter der Leitung von Andreas Spörri. Die choreografische Gestaltung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees liegt – bereits zum sechsten Mal – in den Händen der Tanzschule Santner.

Im Zeichen der Solidarität

Wie auch bereits in den vergangenen drei Jahren will der Wiener Opernball heuer zum vierten Mal ein klares Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität setzen: Mit dem Erwerb der Eintrittskarten – inklusive eines Aufschlags von 35 Euro pro Ticket – sowie durch einen zehnprozentigen Aufschlag auf die Gastronomieumsätze am Ball wird erneut die Initiative "Österreich hilft Österreich" unterstützt. Diese wird vom ORF gemeinsam mit den Hilfsorganisationen Caritas, Diakonie, Hilfswerk Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz und Volkshilfe getragen und kommt Menschen in Not in Österreich zugute.

Einen weiteren Beitrag hierzu soll das Opernball-Sujet von Arnulf Rainer mit dem Titel "Schwarzer Samt, rote Seide" leisten. Der Künstler stellte das Werk noch zu Lebzeiten für den Wiener Opernball 2026 zur Verfügung – einerseits als Sujet für Plakate und Drucksorten, vor allem aber als Teil einer Benefiz-Aktion, deren Reinerlös vollständig an "Österreich hilft Österreich" geht. Die Online-Auktion des Werks, das ab sofort im Dorotheum besichtigt werden kann, läuft noch bis zum 19. Februar 2026 um 16 Uhr. Der Rufpreis liegt bei 40.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie hier.

Blumenschmuck, Kulinarik und weitere Highlights

Für den floralen Rahmen sorgt erneut Doll's Blumen Wien. Unter dem Motto "Opus Florale Avantgarde" schufen Emil Doll und Maryam Yeganehfar mit Red Naomi Futura Rosen und rotem Amaranthus in satten Rot- und Violetttönen eine üppige, moderne Blütenlandschaft, die Tradition und Gegenwart verbindet. Erstmals rückt dabei auch die Architektur der Wiener Staatsoper stärker in den Fokus, während die nachhaltig produzierte Rose zugleich ein klimabewusstes Zeichen setzen soll.

Kulinarisch bleibt der Wiener Opernball seiner langen Tradition treu – auch wenn man für Speisen und Getränke vor Ort bekanntlich tief in die Tasche greifen muss (LEADERSNET berichtete über die heurigen Preise). Geboten wird dafür ein breites Angebot auf höchstem Niveau: Von Steirereck & Friends mit wechselnden Signature Dishes, über klassische Wiener Spezialitäten von Gerstner und die "süße Kurve" bei Ströck, bis hin zu Delikatessen vom Schwarzen Kameel, dem Falstaff-Champagner-Salon, Eis-Greissler und der Club-Gastronomie des Kleinod. Ergänzt wird das Angebot durch die Weinbar "Best of Austria" sowie neue Akzente an der Bar "The Number One Vienna" by Tür 7. Für die passende Getränkebegleitung sorgen Vöslauer, Ottakringer, Schloss Gobelsburg, Champagne Bollinger, Kate & Kon sowie Goppion Caffè.

Bei den Ballspenden dürfen sich die Damen über den "Lash Idôle"-Mascara von Lancôme sowie ein exklusives Set von Zielinski & Rozen mit Seife und Hand-Cleansing-Spray in der Duftnote Rosmarin-Limone freuen, während die Herren eigens gestaltete Espressotassen von Goppion Caffè in limitierter Opernball-Edition erhalten.

Die Tiara für die Debütantinnen stammt traditionell von Swarovski und greift mit klaren und schwarzen Kristallen in unterschiedlichen Schliffformen die Anmut und Eleganz des Schwanen-Motivs auf. Zudem darf sich das Eröffnungskomitee über die Unterstützung von Lancôme mit Make-up-Produkten und Styling-Service, Wella mit Hairstyling inklusive Tiara-Einarbeitung, handgefertigte Frackaccessoires von Gino Venturini, exklusive Manschettenknöpfe von Heldwein sowie einen 25-Prozent-Einkaufsgutschein von Peek & Cloppenburg freuen.

Umfassende Berichterstattung

All jenen, die den Ball der Bälle von der heimischen Couch aus erleben möchten, widmet der ORF auch heuer wieder ein umfangreiches Programm, das von Live-Berichten, Dokumentationen und Unterhaltungssendungen bis hin zu Social-Media-Aktivitäten reicht: Am Ballabend wird ab 20:15 Uhr live die Ankunft der Gäste übertragen, gefolgt von der feierlichen Eröffnung und einer ausführlichen Berichterstattung über das Fest durch das bereits eingespielte Moderationstrio Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Koll. Für pointierte Kommentare zeichnen erneut Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz verantwortlich. Die Übertragung liegt 2026 erstmals in den Händen von ORF-Regisseurin Fabienne Pinter, die den Wiener Opernball in gewohnt stimmungsvollen Bildern inszenieren möchte.

Darüber hinaus begleitet der ORF den Wiener Opernball mit einem umfassenden Sonderprogramm über all seine Kanäle hinweg: Formate wie "Alles Opernball" mit Lilian Klebow sowie die neue Produktion "Alles Walzer – nach dem Ball ist vor dem Ball!" mit Andi Knoll stehen ebenso auf dem Programm wie umfangreiche Berichterstattung in Formaten wie "Seitenblicke", "Studio 2", "Guten Morgen Österreich" und "Kultur Heute" auf ORF III. Ergänzt wird das Angebot durch Hintergrunddokumentationen und Archivhighlights, laufende Online-Berichterstattung auf ORF.at, Backstage-Einblicke auf ORF On, aktuelle Informationen im Teletext sowie Radio-Sondersendungen auf Ö3 und Radio Wien

LEADERSNET war bei der Pressekonferenz und hat Eindrücke für Sie in der Galerie zusammengetragen.

www.wiener-staatsoper.at

www.orf.at

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