Fotos vom Roadshow-Stopp bei Auto Stahl
Neuer Volvo EX60 präsentierte sich erstmals in Wien

Lange vor seinem Marktstart war das Elektro-SUV, das bis zu 810 km Reichweite bietet, in der Bundeshauptstadt zu Gast. Die Schweden greifen damit die ebenfalls brandneuen Modelle BMW iX3 und Mercedes GLC EQ an.

Mehrere Monate vor dem geplanten Marktstart im Herbst 2026 hat der neue Volvo EX60 im Rahmen einer österreichweiten Roadshow bei Auto Stahl in Wien-Donaustadt Station gemacht. Das vollelektrische Premium-SUV ist ab sofort bestellbar und soll im größten Elektroauto-Segment neue Impulse setzen.

Zahlreiche Kund:innen, Elektromobilitäts-Interessierte und Volvo-Fans nutzten die Gelegenheit, das fünfsitzige Modell in exklusivem Rahmen kennenzulernen. Jonathan Parisot, Volvo-Verkaufsleiter bei Auto Stahl, präsentierte den Gästen die wichtigsten Fakten zum neuen Stromer. Für den großen Autohändler, der mehrere Standorte betreibt, steht die Präsentation im Zeichen der strategischen Neuausrichtung hin zur Elektromobilität.

"Mehr als ein neues Modell"

Isabella Keusch, Leitung Marketing bei Auto Stahl, bezeichnete den EX60 als "mehr als ein neues Modell – er ist ein klares Bekenntnis zur elektrischen Zukunft und zur Innovationskraft von Volvo". Das Fahrzeug zeige, wie konsequent der Hersteller Elektromobilität weiterdenke.

Geschäftsführer Gernot Keusch betonte, mit einer Reichweite von bis zu 810 Kilometern eröffne der EX60 "neue Freiräume". Das Modell richte sich an Menschen, die nachhaltig unterwegs sein wollen, ohne auf Komfort, Sicherheit und Design zu verzichten.

Bis zu 810 Kilometer Reichweite, 400-kW-Ladeleistung

Der EX60 basiert auf der neuen Elektro-Architektur SPA3 und verfügt über eine 800-Volt-Technologie. Damit sind an 400-kW-Schnellladestationen in zehn Minuten bis zu 340 Kilometer zusätzliche Reichweite möglich. Insgesamt sollen bis zu 810 Kilometer (WLTP) mit einer Batterieladung realisierbar sein – ein Bestwert innerhalb der bisherigen Volvo-Elektroflotte.

Drei Antriebsvarianten stehen zur Wahl: der Hecktriebler P6 Electric mit bis zu 620 Kilometern Reichweite sowie die Allradler P10 AWD Electric mit bis zu 660 Kilometern und P12 AWD Electric mit bis zu 810 Kilometern.

Die Leistungsspanne reicht von 275 kW (374 PS) bis 500 kW (680 PS). In Österreich beginnt der Listenpreis bei 63.490 Euro; inklusive Volvo Elektro-Bonus startet das Modell bei 61.090 Euro. 

Skandinavisches Design und digitale Architektur

Formal folgt der EX60 der klaren, skandinavisch geprägten Designsprache der Marke. Eine flache Front, eine abfallende Dachlinie und aerodynamisch optimierte Karosserieseiten ermöglichen einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,26. Der lange Radstand und der flache Fahrzeugboden sorgen für großzügige Platzverhältnisse im Fond sowie für hohe Variabilität im Innenraum.

Technologisch setzt Volvo auf ein softwaredefiniertes Fahrzeugkonzept mit dem Core-Computing-System "HuginCore". Over-the-Air-Updates sollen Funktionen und Assistenzsysteme laufend weiterentwickeln. Als erstes Modell der Marke ist der EX60 zudem mit "Gemini", dem KI-Assistenten von Google, ausgestattet, der eine natürliche Sprachinteraktion ermöglicht.

Auch beim Thema Sicherheit verweisen die Schweden auf den markentypischen Anspruch. Eine mit Borstahl verstärkte Sicherheitszelle, zahlreiche Sensoren zur Umfeldüberwachung sowie weiterentwickelte Rückhaltesysteme – darunter ein multi-adaptiver Sicherheitsgurt – sollen ein hohes Schutzniveau gewährleisten.

Kunst und bewusster Genuss

Auto Stahl hat sich für die Roadshow-Station auch ein adäquates Rahmenprogramm überlegt. So visualisierte der Künstler Blueverze Destinationen innerhalb eines 800-Kilometer-Radius und schuf live ein Gemälde aus der Perspektive des Fahrzeugs.

Eine alkoholfreie Weinverkostung mit der Winzerin Benita Lobner setzte ergänzend einen Akzent in Richtung bewusster Mobilität und verantwortungsvollen Genusses.

Positionierung im Premiumsegment

Mit Preisen von über 60.000 Euro, 800-Volt-Architektur, hoher Ladeleistung und digitaler Plattformarchitektur ist auch die angepeilte Konkurrenz klar definiert. Zu den wichtigsten Mitbewerbern zählen die ebenfalls heuer neu startenden Modelle BMW iX3 und Mercedes GLC mit EQ-Technologie, die auf der IAA Mobility 2025 vorgestellt wurden (LEADERSNET berichtete). In zentralen Disziplinen wie Reichweite, Ladeperformance und Software-Integration positioniert sich das Volvo-SUV technologisch auf Augenhöhe. Gleiches gilt in Bezug auf die beiden VW-Konzernmodelle Audi Q6 e-tron und Porsche Macan, die ebenfalls auf 800 Volt-Technologie setzen, bei der maximalen Ladeleistung aber nicht ganz mithalten können.

LEADERSNET war beim Roadshow-Stopp. Fotos sehen Sie in unserer Galerie.

www.autostahl.com

www.volvocars.com

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