Fotos vom Event
Thanksgiving-Empfang der AmCham im Zeichen transatlantischer Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Rückblick auf das erste Jahr der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump. 

Die Amerikanische Handelskammer in Österreich (AmCham) lud auch heuer wieder zum traditionellen Thanksgiving Reception ins Wiener Börsegebäude. Nachdem im vergangenen Jahr die damals brandaktuelle US-Wahl im Mittelpunkt gestanden hatte (LEADERSNET berichtete), hieß es vergangenen Donnerstagabend, das erste Jahr der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump Revue passieren zu lassen. Dieses war geprägt von aufregenden Geschichten, überraschenden Wendungen und einem neuen Gefühl von Normalität, wie der gemeinsame Rückblick durch Gastgeber Michael Zettel (AmCham-Präsident & Accenture-Geschäftsführer), Kami Witmer (Deputy Chief of Mission, U.S. Embassy Vienna), trend-Chefredakteur Bernhard Ecker und US-Expertin Hannelore Veit offenbarte. 

Gemeinsam für freien Handel eintreten

Begrüßt wurden die rund 130 Gäste aus Wirtschaft und Verwaltung durch AmCham Präsident und Accenture Geschäftsführer Michael Zettel, der in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen zwischen Österreich und den USA unterstrich: "Wir werden weiterhin für einen freien Handel eintreten und die Zusammenarbeit stärken." Dem schloss sich auch Deputy Chief of Mission Kami Witmer an und erklärte: "Ich bin dankbar für die Partnerschaft und die starke Beziehung zwischen unseren beiden Staaten. Uns verbindet eine Geschichte des Vertrauens und enge wirtschaftliche Beziehungen."

Unberechenbarkeit als "Gift" für die Wirtschaft

Anschließend diskutierte Zettel gemeinsam mit trend-Chefredakteur Bernhard Ecker und US-Expertin Hannelore Veit über das bewegte vergangene Jahr mit all seinen Veränderungen und Überraschungen. Dabei hielt Ecker fest: "Unberechenbarkeit ist für die Wirtschaft Gift." Für Veit sei vor allem die Geschwindigkeit, mit der Trump seine Maßnahmen umsetzt, eine große Überraschung: "Trump macht, was er gesagt hat. Wir haben diesen Speed nicht erwartet." Und Ecker betonte, dass die Berichterstattung zu Trump aus europäischer Perspektive eine große Herausforderung darstelle – einerseits durch die polarisierenden Medien in den USA und andererseits die Einstellung der Europäer:innen gegen Trump: "70 Prozent der Europäer hätten für Harris und nicht für Trump gestimmt", so der AmCham-Präsident.

LEADERSNET war beim Thanksgiving-Empfang. Fotos sehen Sie in unserer Galerie.

www.amcham.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV