Fotos des Nachwuchswettbewerbs 2025
Österreichische Sopranistin räumte zweifach bei Hans Staud Musikpreis ab

Bereits zum vierten Mal wurde den Nachwuchstalenten aus dem Bereich Oper und Operette im Zuge des Wettbewerbs eine Bühne geboten. Die diesjährige Siegerin, Anita Giovanna Rosati, entschied dabei nicht nur die Jurywertung für sich, sondern gewann zugleich den Spezialpreis der Wiener Kaffeehausbesitzer. 

Auch in diesem Jahr ermöglichte es der Hans Staud Musikpreis jungen Talenten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Mehr als 200 Musiker:innen aus 49 Nationen und allen fünf Kontinenten reichten 2025 ihre Bewerbungen ein - 40 qualifizierten sich für das Halbfinale. Beim Finalkonzert im Josephinium traten schließlich acht junge Künstler:innen in zwei Durchgängen gegeneinander an und begeisterten das Publikum sowie die hochkarätig besetzte Jury. 

Die heurige Jury

Bei der diesjährigen Jury gab es prominente Neuzugänge. Unter dem Vorsitz der Künstlermanager Mario Stöckel (MACB) berieten sich Günther Groissböck (Opernsänger), Johanna Herbst (Johanna Herbst Artist Management), Xenia Hofmann (Leiterin Casting und Planung Opernhaus Zürich), Katrin König (Operndirektorin Landestheater Salzburg), Christine Marquardt (Operndirektorin an den Städtischen Theatern Chemnitz), Claudia Visca (Universitätsprofessorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Anne Wieben (Intendantin von Opera on the Lake). Vom Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer wurde Birgit Meyer von der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien entsandt.

Für die musikalische Leitung vor Ort zeichnete sich zudem Mason Lubert verantwortlich, und durch den Abend führte Isolde SeerVorstandsvorsitzende der Dkfm. Hans Staud Privatstiftung, gemeinsam mit Thomas Tellian - ebenfalls von der Dkfm. Hans Staud Privatstiftung. 

Zweifache Abräumerin und ein Publikumspreis

Schlussendlich konnte die österreichische Sopranistin Anita Giovanna Rosati die Jurywertung für sich entscheiden. Ihre Darbietung "A trionfar mi chiama", der Arie Colonella aus "Il mondo alla rovescia", überzeugte dabei nicht nur die Jury, sondern auch den Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer, der in diesem Jahr erstmals einen Spezialpreis verliehen hat. Somit darf sich Rosati über einen Auftritt am Kaffeesiederball 2026 freuen. Der zweite Platz ging an die amerikanische Sopranistin Taylor Haines und der dritte Platz wurde gleich zweifach belegt: Zum einen von Südtiroler Mezzosopranistin Verena Kronbichler und zum anderen von dem deutschen Bariton Markus Auerbach. Letzterer entschied auch die Publikumswertung vor Ort für sich. "Das Niveau war dieses Jahr erneut sehr hoch. Anita Giovanna Rosati überzeugte heuer mit eher seltenen Stücken aus dem Randrepertoire. Mit ihrer Virtuosität, ihrer packenden Interpretation und perlenden Koloraturen sang sie sich in die Herzen der Jury und der Wiener Kaffeesieder", erklärt Künstlermanager Mario Stöckl, der zugleich Vorsitzender der Hans Staud Musikpreis-Jury ist. 

Unterstützer von Kunst und Kultur

"Die Musik war immer meine Begleiterin – ein Ausgleich zum Beruf, aber auch eine Quelle der Inspiration", so Hans Staud, der selbst begeisterter Musiker ist und sich schon immer als Unterstützer von Wiener Kultur- und Kunstorganisationen zeigte. Auch Wolfgang BinderVorstand des Klubs der Wiener Kaffeesieder, zeigte sich vom heurigen Musikpreis begeistert: "Kunst und Kultur sind untrennbar mit der Wiener Kaffeehauskultur verbunden. Mit der Stiftung des 'Spezialpreis der Wiener Kaffeesieder' im Rahmen des renommierten Hans Staud Musikpreises setzen wir ein wichtiges Zeichen", ist er sich sicher. "Der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer wird damit seinen Leitlinien, Kunst und Kultur in den Wiener Kaffeehäusern zu entdecken, zu fördern und zu präsentieren einmal mehr gerecht. So möchten wir auch junge Künstler:innen zu Beginn ihrer Karriere unterstützen und ihnen eine Brücke in die Öffentlichkeit bauen. Zusätzlich zum Preisgeld erhält die Preisträgerin Anita Giovanna Rosati die Möglichkeit, im Rahmen des Wiener Kaffeesiederballs aufzutreten."

Unter den Gästen

Dem Musikpreis wohnten unter anderem die Staud’s Geschäftsführer Stefan Schauer und Jürgen Hagenauer, künstlerischer Leiter des Wiener Kaffeesiederballs Christof Cremer, Delikatessen-Spezialist Hannes Winkelbauer, Kabarettist Thomas Strobl, Violinistin Barbara Helfgott, Chef des Österreichischen Markenartikelverbandes Günther Thumser, Ulrike Spann von den Vereinigten Bühnen Wien sowie Anna Karnitscher vom Café Weiding und viele mehr bei.

Einen Eindruck von der Veranstaltung können Sie sich mittels Galerie verschaffen. 

www.hs-mp.at

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