Seat und Cupra überspringen in Österreich erstmals die 20.000er-Marke

| Tobias Seifried 
| 03.01.2024

So viele neue Autos wie im Vorjahr haben die beiden spanischen VW-Töchter hierzulande noch nie ausgeliefert. 2024 liegt der Fokus auf einem besonders günstigen Modell des Ibiza, sowie zwei völlig neuen Cupra-Modellen.

Mitte Dezember zog mit der Porsche Holding Salzburg der Österreich-Importeur der Marken des Volkswagen-Konzerns eine vorläufige Bilanz für das abgelaufene Autojahr (LEADERSNET berichtete). Dabei stellte man für 2023 einen Marktanteil von rund 40 Prozent in Aussicht. Einen großen Anteil daran haben die spanischen Tochtermarken Seat und Cupra. 

8,2 Prozent Marktanteil

Im Rahmen einer Jahrespressekonferenz Ende Dezember, die im erst wenige Wochen davor eröffneten Restaurant "Salon Albert" im Auhof Center (LEADERSNET berichtete) über die Bühne ging, konnten Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria, und Timo Sommerauer, Markenleiter von Seat und Cupra in Österreich, erfreuliche Zahlen präsentieren. Gemeinsamen kommen die beiden Marken demnach auf einen Marktanteil bei den Neuzulassungen von 8,2 Prozent - ein neuer Rekord. Seat steuert dazu 5,1 Prozent bei, die sportlichen Cupra-Modelle kommen auf 3,1 Prozent. 2022 betrug der gemeinsame Marktanteil 7,6 Prozent.

Wurm konnte noch einen weiteren neuen Bestwert für den österreichischen Markt nennen. So konnten die Seat- und Cupra-Händler:innen 2023 erstmals mehr als 20.000 Neuwagen ausliefern. Spitzenreiter war das Kompakt-SUV Seat Ateca, gefolgt von Ibiza und dessen Crossover-Ableger Arona. Bei Cupra hatte der rein elektrische Born die Nase vorm SUV-Coupé Formentor. 

Sondermodell und Neuheiten

Die Chancen, dass der Erfolg 2024 weitergeht, stehen gut. Zum einen feiert der Ibiza heuer seinen 40. Geburtstag, was den Importeur dazu veranlasst, ein besonders günstiges Sondermodell auf den Markt zu bringen. Laut Sommerauer werde man den beliebten Kleinwagen ab 13.790 Euro anbieten. Da günstige Neuwagen seit Beginn der Corona-Krise Mangelware sind, könnte das neue Einstiegsmodell viele potenzielle Käufer:innen ansprechen. 

Zum anderen scharren bei Cupra einige neue und aufgefrischte Modelle in den Startlöchern - allen voran der Tavascan, bei dessen Weltpremiere LEADERSNET in Berlin vor Ort dabei war (den Artikel mit allen technischen Infos können sie hier nachlesen). Das rein elektrische SUV-Coupé soll im Herbst 2024 starten, zeitgleich mit dem aufgefrischten Born. Deutlich früher, nämlich im zweiten Quartal 2024, kommt der überarbeitete Formentor zu den Händler:innen. Der Leon, den es wie den Ateca als Seat und als Cupra gibt, wird heuer ebenfalls aufgefrischt. Die Cupra-Version soll sich dann optisch viel deutlicher als derzeit von der Seat-Variante abgrenzen. Ein weiteres völlig neues Modell wird der Cupra Terramar sein, der für Ende 2024 erwartet wird. Das Kompakt-SUV teilt sich die Plattform mit dem dann ebenfalls neuen Audi Q3 und soll als Plug-in-Hybrid-Variante eine rein elektrische Reichweite von mehr als 100 Kilometern bieten.

LEADERSNET war bei der Jahrespressekonferenz. Fotos sehen Sie hier.

www.seat.at

www.cupraofficial.at

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